Zum Inhalt springen

Gesundheitswesen Ärzte sind auch nur Menschen – Patienten ebenfalls

Die Beziehung von Arzt und Patient ist komplex und durch zahlreiche Verhaltensmuster, Erwartungen und Rollenbilder geprägt. Der «Treffpunkt» beleuchtet beide Perspektiven.

Legende: Audio Mein Arzt und ich abspielen.
106 min, aus Treffpunkt vom 22.10.2013.

Lange Zeit war das Verhältnis zwischen Arzt und Patient von einem klaren Machtgefälle geprägt: Hier der «Gott in Weiss», da der ratlose Patient – der eine in Berufskleidung am Schreibtisch, der andere in den Unterhosen auf dem «Schragen».

Die Zeiten haben sich geändert, die Rahmenbedingungen sind deshalb aber nicht einfacher geworden. Das Internet und der aufgeklärte Patient stellen die Ärzte vor neue Herausforderungen, der Druck durch den laufenden technischen Fortschritt und die grassierende Zeitnot belastet das Verhältnis zusätzlich. Dabei trägt ein von beiden Seiten bewusst gepflegtes, gutes Miteinander viel zur Heilung und zum Wohlbefinden bei.

Der «Treffpunkt» auf Radio SRF 1 widmet sich der komplexen Beziehung von Arzt und Patient und lässt beide Seiten zu Wort kommen. Im Studio: Buchautorin Brida von Castelberg, 1993-2012 Chefärztin der Frauenklinik am Stadtspital Triemli. Am Telefon: Hörerinnen und Hörer, die von ihren Erfahrungen berichten.

Buchtipp

Buchtipp

Brida von Castelberg
Diagnose einer Beziehung. Über Patienten und deren Ärzte.
Kein & Aber AG Zürich - Berlin
ISBN 978-3-0369-5659-6

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Monica Ruoff, Bern
    Die Zeiten haben sich definitiv geändert. Aus Menschenfreunden wurden Unternehmer oder von der Pharmaindustrie unter Verkaufsdruck gesetzte Angestellte, die sich von Bankern, Immobilienhändlern, Autoverkäufern usw. nur dadurch unterscheiden, dass sie viel zu oft nicht nur über die Skrupellosigkeit verfügen, ihre Kunden in den finanziellen Ruin zu treiben, sondern auch noch in den gesundheitlichen. Wir, die Psychiatrieopfer vom Betroffenen-Verein zopph.ch, können ein Liedlein davon singen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen