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Gesundheitswesen Selbstbestimmt bis in den Tod

Sterben ist schon lange kein natürlicher Vorgang mehr, der einfach irgendwann eintritt. In den meisten Fällen muss jemand darüber entscheiden, ob gestorben werden darf. Immer mehr Menschen nehmen das in die eigenen Hände.

Legende: Audio «Selbstbestimmt bis in den Tod» abspielen. Laufzeit 24 Minuten.
24 min, aus Kontext vom 07.08.2014.

Was früher vom Schicksal herbeigeführt wurde, will der moderne Mensch heute selbst bestimmen. Nach einem selbstbestimmten Leben wollen viele auch selbstbestimmt sterben. Dem Tod kann man zwar nicht entrinnen, doch ihn hinauszuzögern oder auch zu beschleunigen, das ist längst möglich. Trotzdem stirbt nur der kleinste Teil der Menschen so, wie sie sich das wünschen.

Was heisst Selbstbestimmung und welche Folgen hat diese für unsere Gesellschaft? Und warum gehen Frauen und Männer mit ihrer neuen Freiheit unterschiedlich um?

Der «Kontext» widmet sich einem Tabuthema.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Fürer, Au-ZH
    Ich möchte dereinst sterben dürfen, wenn ich mich in einem Gesundheitszustand befinde, der für mich persönlich unerträglich ist. Auch wenn andere im gleichen Zustand noch 20 Jahre lang zufrieden leben. Welch eine Anmassung, dass mir wildfremde Leute für diesen wichtigsten Entscheid des Lebens die Selbstbestimmung vorenthalten wollen! So zwingt man einen ja direkt zum Suizid, statt im eigenen Bett mittels Spritze oder Tabletten friedlich und schmerzlos einschlafen zu dürfen.
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  • Kommentar von Nicola Harrison, Nussbaumen
    Das Leben zu verstehen "Wir sind basische Wesen und alle Prozesse erzeugen Säure" führt ans Licht - weg von der Dunkelheit der durch Fehlinformation manipulierten Welt. Alle Gedanken und Taten werden uns entweder erblühen lassen d.h. aus gesunde Wurzeln (Dünndarm) rote Blutkörperchen bilden wie dies von der Natur aus vorgesehen ist oder wir zerstören unsere Wurzeln und entwickeln Symptome, die uns letztendlich faulen lassen wie die schwarzen Stellen einer Banane. Der Tot ist kein Ende!
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  • Kommentar von Romi Staub, Hettlingen
    Ich erlebe das Sterben meiner schwerst pflegebedürftigen Mutter im Heim hautnah. Da wird mir das Fürchten beigebracht. Es ist nicht die Angst vor dem Abhängigwerden von Fürsorge, Zuwendung und Pflege Anderer. Nein, es ist die Angst vor diesem hilflosen Ausgeliefertsein gegenüber Pflegenden, die selber am Anschlag sind; die Angst vor dem Ausgeliefertsein der politschen Willkür, die heute die Pflege regiert! Ökonomisierung und Industrialisierung statt Wertschätzung und Zuwendung! — Liebe? Theorie!
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