Zum Inhalt springen

Gesundheitswesen Zum Psychologen, Psychotherapeuten oder Psychiater?

Am 1. April 2013 ist das Psychologieberufegesetz («PsyG») in Kraft getreten. Den Hilfesuchenden stellt sich aber nach wie vor die Herausforderung, sich im Namenswirrwarr der Berufsbezeichnungen zurechtzufinden.

Legende: Audio Wie finde ich den richtigen Psychologen? abspielen. Laufzeit 10:00 Minuten.
10 min, aus Ratgeber vom 15.04.2013.

Am 1. April 2013 ist das Psychologieberufegesetz («PsyG») in Kraft getreten: Der Titel Psychologe resp. Psychologin wird geschützt, die Weiterbildung unterliegt klaren Qualitätskriterien und die Ausübung der Psychotherapie ist schweizweit geregelt. Grundsätzlich gilt folgende Unterscheidung:

  • Ein Psychologe hat Psychologie studiert. Dies heisst aber nicht, dass er in der Beratung/Therapie arbeitet.
  • Ein Psychotherapeut hat Psychologie studiert und eine Weiterbildung gemacht; er berät Klienten.
  • Ein Psychiater ist Mediziner und darf Medikamente verschreiben.

So weit, so gut. Doch: Wie finde ich den richtigen Psychologen für mich? Mit welchem Problem gehe ich zum Psychotherapeuten, mit welchem zum Psychiater? Und: Darf ich einem Therapeuten nach der ersten Sitzung sagen, dass ich gerne einen andern hätte?

Tiziana Frassineti von der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP haben im «Ratgeber» auf Radio SRF 1 solche und andere Fragen beantwortet.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Corinne Stuber, Zürich
    Die Angst- und Panikhilfe Schweiz (aphs) ist eine überregionale Non-Profit Selbsthilfeorganisation, die sich um die Anliegen jener Menschen kümmert, die unter krankhaften Ängsten leiden. Unsere Mission ist Aufklärung und Information, die Förderung der Prävention und der richtigen Behandlung von Angststörungen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Lebensumstände aller Betroffenen: Angst- und Panikhilfe Schweiz (aphs) Hotline 0848 801 109 (Normaltarif) www.aphs.ch
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Margrit Holzhammer, 8903 Birmensdorf
    Diese "Psychos" sind eine gefährliche Berufsgattung und haben mit ihren Berichten eine ebensolche Macht....projizieren sie doch ihre eigenen Probleme auf den "Patienten".
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ursina Blum, Horw
    Ich bin seit längeren Zeit ein Psychiatriepatient, weil ich Tendenzen zu psychotischen Reaktionen habe, wenn ich grossen Lebensbelastungen ausgesetzt werden. Nun würde ich eigentlich mit Psychopharmaka behandelt, das wärs. Nur kann ich unter Medikamente, die immer wiederkehrenden sozialen Probleme nicht lösen. Wie kann man sich einen Psychotherapeuten finden, der die real bestehenden grossen Lebensbelastungen ernst nimmt, und nicht die Störung Psychose, in den Vordergrund stellt. U. Blum
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Rolf Staubli, Lommiswil
      Hallo, Ich hatte vor etwa 9 Jahren stark gelitten, unter der Beherrschung durch eine Freundin,die mich sexuell beherrscht hatte. Dazu kam noch Mobbing in der Firma. Bei beiden Fällen ging ich zur selben Psycho-Analytikerin, die mir in ein paar Gesprächen den Sachverhalt neutral anlysierte, damit ich danach meine Entscheide neutral treffen konnte. Ich habe mich danach in Frieden von dieser Freundin gelöst und bin auch aus der Firma ausgetreten. Ich bin der Psychoanalytikerin sehr dankbar. Rolf
      Ablehnen den Kommentar ablehnen