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Lifestyle Anders essen – lebenslänglich

Für Ernährungsumstellungen gilt: Nur solche, die lebenslang umsetzbar sind, machen auch auf Dauer Sinn.

Legende: Audio Lebenslängliche Essumstellungen abspielen. Laufzeit 4:53 Minuten.
4:53 min, aus A point vom 13.03.2014.

Kaum sind die Temperaturen frühlingshaft, haben Diäten Hochkonjunktur. Ob man dabei eine bessere Figur zum Ziel hat oder medizinische Gründe der Ansporn sind: «Die wichtigste Frage, die man sich stellen muss, wenn man seine Ernährung umstellt: Kann ich das, was ich mache, lebenslänglich durchhalten?», sagt Ernährungsberaterin Beatrice Conrad. Andernfalls nütze auch die Umstellung nur befristet.

Um die Umstellung im Alltag zu etablieren und dann auch durchzuhalten, ist die Zeit ein wichtiger Faktor: Fehlt die Zeit, die neue Ernährung im Alltag zu integrieren, ist das Projekt zum Scheitern verurteilt. Auch der Zeitpunkt des Beginns spielt eine grosse Rolle: Man sollte sich nicht zu viel auf einmal vornehmen – ein Rauchstopp oder eine private Veränderung plus zusätzliche Ernährungsumstellung können überfordern.

Wichtig ist auch die innere Bereitschaft: Weil eine Umstellung voraussetzt, sich auch von alten, lieb gewonnenen Gewohnheiten zu verabschieden, muss man die Veränderung wirklich wollen. Am besten geht man dann in kleinen, einfachen Schritten vor und verändert erst die Punkte, die noch nicht so wehtun – wie das Süssgetränk zum Essen, das man ohne grosse Entbehrungen durch Wasser ersetzen kann, oder das Mitessen aus Anstand, wenn eigentlich der Appetit fehlt. Erste Erfolgserlebnisse können dann zu weiteren Veränderungen motivieren.

Rückschläge voraussehen

Ebenfalls wichtig: sich innerlich auf Fallen und Rückschläge vorbereiten, denn solche wird es mit Sicherheit geben. Esser aus Langeweile, Wut oder Traurigkeit können Ersatzstrategien entwickeln – beispielsweise ein garantiert kalorienfreies Telefonat mit einer Freundin oder einem Freund.

Wer dann noch ein soziales Umfeld hat, die Familie beispielsweise, die die neue Ernährungsweise mitträgt, steht auf doppelt sicherem Boden.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Die Diät sollte eigentlich keine Diät sein, sondern einfach eine gesunde Ernährung. Unsere Ernährung soll auch ganz, aber wirklich ganz einfach sein. All das Durcheinander essen (auch wenn es schön aussieht) sollte man im allgemeinen meiden. Ich esse aber immer noch ab und zu einen Hamburger oder eine Pizza oder sonst ein gutes Menü. Am Anfang brauchte ich diese Ausnahmen wöchentlich, nun wird es immer wenigern. Dies sicher, da mein Körper keine Defizite an Nährstoffen aufholen muss.
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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Da man eine Umstellung für immer machen sollte, muss man auch immer mit dieser Diät genug essen können.Es kommt also auf die Lebensmittel an, die man isst. Die müssen ganz bestimmt vollwertig sein. Denn wenn man nicht immer genug isst, kommt automatisch irgendwann das Hungergefühl. An dieser Tatsache gibt es n i c h t s zu rütteln.Am besten geht man zur Ernährungsberaterin oder man hat ein Buch oder sonst was um zu lernen, wie man sich ernähren soll. Pro Monat 1 Kilo ist sehr gut + das bleibt.
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