Das Salat-Experiment

Bei vielen Gemüsesorten kann man die jungen Blätter auch für Salate verwenden, zum Beispiel bei Kohlrabi, Radiesli oder Erbsen. «Eine tolle Möglichkeit, im Balkonkistli mit Samenresten einen frischen Schnittsalat zu ziehen!», findet «Ratgeber»-Gärtnerin Silvia Meister.

In drei grossen Plastiksäcken wachsen Schnittsalate.
Bildlegende: Pflanzsäcke mit Rucola, Kümmel und Wiesenknopf für Schnittsalat srf

Diese Schnitt- oder Pflücksalate werden auch Baby-Leaf-Salate genannt, da sie geernet werden, wenn die Blätter noch jung und zart sind. Sie werden 3 cm über der Erde abgeschnitten, sobald die Pflanzen 10 bis 15 cm hoch sind. Es ist wichtig, diese 3 cm stehen zu lassen, denn so wachsen die Blätter wieder nach und es kann bis zu viermal geerntet werden.

Im Balkonkistli, Pflanzsack, Blumentopf oder Gartenbeet sollten die Pflanzen einen halb-schattigen bis sonnigen Standort haben. Gesät wird in eine rund 2 cm tiefe Rille, die zuvor gut gewässert wurde. Anschliessend mit Erde bedecken und festklopfen. Da die Pflanzen jung geerntet werden, darf man ziemlich dicht säen. Wer es bunt mag, kann die unterschiedlichen Sorten zu einem Samen-Mix vermischen. Im Handel sind auch fertige Mischungen erhältlich.

 

Für Schnittsalate eignen sich unter anderem:

• Randen
• Radiesli
• Spinat
• Kohlrabi
• Wirz
• Schnittmangold
• Rettich
• Zwiebeln
• Erbsen
• Kefen
• Pak Choi
• Gartenmelde
• Blattsenf
• Amarant
• Wiesenknopf
• Sauerampfer
• Kümmel
• alle Blattsalate
• alle Gartenkräuter

Moderation: Reto Scherrer, Redaktion: Doris Rothen