Ein Glücksbringer fürs neue Jahr

Das vierblättrige Kleeblatt des Weissklees wird als Glücksbringer geschätzt, da die vier Blätter so selten vorkommen. Der Glücksklee aus der Familie des Sauerklees ist aber auch eine beliebte Zierpflanze und ein begehrtes Mitbringsel zum Neujahr und man kann seine Blättchen sogar essen.

Glücksklee in Töpfchen.
Bildlegende: Glücksklee (Oxalis tetraphylla) aus der Familie des Sauerklees ist eine sehr beliebte Zierpflanze und ein begehrtes Mitbringsel zum Neujahr. zVg

Der Glücksklee mit dem dunklen Inneren heisst «Ironcross». Sie ist bereits seit bald 100 Jahren in Kultur, blüht zartrosa und wird zurzeit am häufigsten angeboten. Mit der richtigen Pflege wächst und blüht der Glücksklee in all seinen Sorten den ganzen Sommer über und bildet hübsche Polster für den halbschattigen Balkon.

So gedeiht der Glücksklee prächtig:

  • Glücksklee ist nicht frosthart: deshalb sorgfältig in Papier eingepackt nach Hause transportieren und in eher kühlen Zimmern aufstellen, am liebsten bei 15° - 18°.
  • Gleichmässig feucht halten, am besten mit abgestandenem, weichem Wasser giessen
  • Im April in leicht grössere Töpfe umsetzen – und im Mai, wenn kein Frost mehr droht, auf den halbschattigen Balkon mit etwas Morgen- oder Abendsonne stellen, dann erscheinen seine rosa Blüten den ganzen Sommer über.
  • Der Glücksklee wird üppiger mit einer leichten Düngergabe alle 3 Wochen.
  • Die Knöllchen werden im Herbst geerntet, einige werden im kühlen Keller wie Dahlienknollen überwintert. Die Ernte jedoch wird mit einer Bürste unter laufendem Wasser gereinigt und z.B. mit geschnittenen Zwiebeln leicht gedünstet.

Dies ist zu beachten:

  • Glücksklee wird mit Hemmstoffen behandelt, damit er kompakt wächst, nach einigen Wochen wird der Glücksklee höher, die Wuchshemmstoffe sind jetzt abgebaut und die Blätter können frisch geerntet werden
  • Blätter und Knollen enthalten Oxalsäure wie Rhabarber und Sauerampfer, deshalb wird empfohlen nicht zu viel davon zu essen. Blättchen eignen sich als essbare Dekoration auf Salaten und Knöllchen als Beilage.

Der vielseitige Glücksklee

Redaktion: Silvia Meister