Fünf Tipps für die richtige Fusspflege

Weil wir an den Füssen sehr wenige Talgdrüsen besitzen, neigen sie oft zu Trockenheit. Die Haut fühlt sich gespannt an und wird schuppig. Mit dem «Ratgeber» bringen Sie Ihre Füsse wieder ins Lot.

Füsse werden mit Bimsstein behandelt.
Bildlegende: Wer die Hornhaut zu häufig entfernt, der erreicht den gegenteiligen Effekt, da die Haut dadurch wieder stärker austrocknet. colourbox.com

Kein anderer Körperteil wird mehr beansprucht als unsere Füsse. Sie tragen uns Tag für Tag zwischen 8000 und 10‘000 Schritte weit. Gerade deswegen brauchen sie besondere Pflege:

  • Ein kurzes lauwarmes Fussbad macht Haut und Nägel schön weich. Ein wenig Öl im Wasser verhindert, dass die Haut austrocknet.
  • Nach dem Fussbad sollten Sie überschüssige Hornhaut und Schrunden mit einem Bimsstein entfernen. Gehen Sie dabei vorsichtig vor: Entfernen Sie niemals zu viel Haut auf einmal.
  • Wer den Bimsstein nicht mag, kann auch ein Fuss-Peeling anwenden. Dadurch werden abgestorbene Hautzellen und überschüssige Haut ebenfalls entfernt. Trockene Fusshaut verträgt ein Peeling allerdings nur alle zwei Wochen, ansonsten droht die Haut noch mehr auszutrocknen.
  • Grundsätzlich sollte man nie selbst mit Messern an den Füssen hantieren. Mit übermässiger, rissiger Hornhaut und Hühneraugen, die nur ein Skalpell entfernen kann, geht man deshalb am besten zur Fusspflege. Das Gleiche gilt für eingewachsene Zehennägel.
  • Zusätzlich sollten die Füsse regelmässig eingecremt werden. Dazu eignen sich Bodylotions oder Körpercremes ebenso wie spezielle Fusscremes. Sie sind in jeder Drogerie und in vielen Varianten erhältlich.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Christine Schulthess