Richtige und günstige Hautpflege im Winter

Temperaturen unter acht Grad bedeuten für unsere Haut Stress: Die Kälte, die fehlende Feuchtigkeit und die Temperaturschwankungen zwischen innen und aussen setzen ihr zu. Dabei muss man nicht unbedingt zu teuren Cremes greifen, auch einfache Tricks helfen weiter.

Junge Frau draussen im Winter.
Bildlegende: Strahlen auch im Winter? Dafür braucht die Haut mehr Pflege. colourbox.com

Bei tiefen Temperaturen und Trockenheit verteilt sich unser natürliches Hautfett nicht mehr gut von selber, unsere Haut ist unterversorgt. Es kommt zu trockenen Stellen, es kratzt und beisst. «Ich greife nicht gerne zu teuren Salben und Lotions», sagt Bea Petri, Make-up-Artistin mit medizinischem Background und Inhaberin der «Schminkbars» in verschiedenen Schweizer Städten. «Häufig reichen auch schon altbewährte Hausmittelchen», sagt Petri.

Hier ein paar Tipps von der Fachfrau:

  • Viel trinken: Trinken Sie am besten bereits vor Feierabend rund 2 Liter Wasser oder Tee. Wer spät abends noch grosse Mengen trinkt, kann seine Nieren auf die Nachtruhe hin überfordern.
  • Für Feuchtigkeit sorgen: Stellen Sie in der Wohnung Wasserschalen auf, legen Sie ein feuchtes Handtuch auf die Heizung oder stellen Sie Pflanzen in die Zimmer.
  • Viel lüften: Lüften Sie gut und oft, besonders bevor Sie zu Bett gehen.
  • Selten und nur warm duschen und baden: Heisse Duschen und Bäder sind vielleicht angenehm, der Haut setzen sie aber zu. Duschen sie also nur kurz und nicht zu heiss. Auf ein Bad verzichten Sie am besten. Wollen Sie nicht darauf verzichten, dann baden Sie nicht zu heiss, nicht länger als 15 Minuten und geben Sie in paar Tropfen Olivenöl ins Wasser.
  • Tupfen, nicht reiben: Reiben Sie sich nicht trocken, sondern tupfen Sie sich nur mit dem Frotteetuch ab.
  • Nährreiche Hautcremes benutzen: Der grösste Fehler ist, zu viel zu cremen. Verwenden Sie nährreiche Cremes, benutzen Sie allenfalls ihre normale Nachtcreme im Winter als Tagescreme, achten Sie beim Kauf auf qualitativ hochstehende Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Mandelöl.
  • Lippen sind sehr empfindlich: Schlecken Sie Ihre Lippen nicht ab. Lassen Sie sich beim Kauf nicht von den ausgefallenen Geschmacksrichtungen verleiten. Kaufen Sie allenfalls eine Lippencreme in der Apotheke. Allenfalls reicht es auch, Honig oder etwas Olivenöl auf die Lippen zu tupfen und gut einzumassieren.
  • Vor Kälte schützen: Beim Skifahren oder wenn Sie sonst nach draussen an die kühle Luft gehen, können Sie Vaseline auf die ausgestellten Stellen auftragen. Vergessen Sie aber nicht, diese wieder abzureiben, wenn Sie wieder drinnen an der Wärme sind.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Brigitte Wenger