Sport und Hitze – wie schütze ich mich?

Fit und Gesund

Der Hochsommer steht vor der Tür – Temperaturen über 30 Grad sind gut möglich. Doch trotz Hitze wollen Sie vielleicht nicht auf Sport verzichten. Ist Sport bei hohen Temperaturen schädlich? Und wie kann man sich am besten vor der Hitze schützen?

Sport bei Hitze
Bildlegende: Sport bei Hitze Colorbox

Sport in der Hitze kann durchaus gefährlich werden. Der Körper kann überhitzen und dehydrieren, vor allem dann, wenn man lange und intensiv Sport treibt. Symptome der Überhitzung sind: Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, Koordinationsstörungen. Wer diese Symptome hat und sie ignoriert, kann auch einen Hitzeschlag bekommen und zusammenbrechen. Darum: Bei Anzeichen sofort Intensität reduzieren oder am besten ganz aufhören.

Trotzdem: Sport in der Hitze ist möglich, man muss einfach besser auf sich schauen und sich schützen, so gut es geht.

Wie kann man sich schützen?

  • Wichtig ist, dass man genug trinkt und zwar schon vor der Belastung. Auf keinen Fall schon dehydriert in den Wettkampf oder ins Training starten.
  • Wer länger als eine Stunde Sport macht (Ausdauertraining, Tennismatch, Fussballmatch), der kann auch etwas Salz und wenig O-Saft ins Getränk geben, damit der Körper das Wasser besser aufnehmen kann.
  • Tragen Sie leichte, helle, lockere und atmungsaktive Kleidung.
  • Kühlen Sie sich immer wieder den Nacken und die Handgelenke. Wenn Sie mit dem Velo oder zu Fuss unterwegs sind, nützen Sie das kalte Wasser der Brunnen. Wer einen zum Beispiel einen Tennismatch spielt, soll sich beim Seitenwechsel ein kaltes Tuch in den Nacken legen.


Aufgepasst mit der Sonnecrème
Sonnenschutz (Crème/Mütze) sind bei Hitze unverzichtbar, aber Achtung: Nicht jede Art von Sonnenschutz eignet sich. Fettreiche Crèmes verstopfen die Poren und stören den Schwitzprozess. Darum wasserfeste und fettarme Sonnencrème benutzen.
Wer eine Mütze trägt, soll auf Folgendes achten:

  • Luftdurchlässige Mütze, damit der Körper die Hitze über den Kopf abgeben kann.
  • Sinnvoll sind je nachdem auch Mützen, die oben nicht geschlossen sind. Achtung: Wer dünnes oder wenig Haar hat, soll sich eher für geschlossene Mützen entscheiden oder zumindest den Kopf gut eincrèmen.
  • Von Zeit zu Zeit die Mütze kurz vom Kopf nehmen und den Kopf lüften.