Tote Hose, oder wenn Mann nicht kann

Medizin

In der medizinischen Fachsprache heisst das «erektile Dysfunktion». Die Lust ist da, nur will der männliche Körper nicht recht. Darüber spricht Mann nicht gerne. Dabei hat, so der Sexologe und Paartherapeut Werner Huwiler, jeder Mann früher oder später Erektionsprobleme.

Erektionsprobleme
Bildlegende: Tote Hose in der Hose und tote Hose im Bett. Das heisst: Der Sex muss neu definiert werden. Colourbox

Der Sexologe und Paartherapeut rät:

  • Passen Sie Ihr Sexualleben an: Nehmen sie sich erotische Zeit. Für ein ausgedehntes Vorspiel, für erotische Literatur, erotische Begegnungen mit der Partnerin. Das alles ist ein Entwicklungsprozess.
  • Kein Leistungsdenken! Die Regenerationszeit zwischen den Akten ist länger. Dafür kann man den Sex neu lernen.
  • Der Orgasmus soll nicht mehr das Ziel sein. Das nimmt Druck weg.
  • Langsamkeit beim Sex bedeutet Intensität.
  • Legen Sie Hand an. Wer rastet, rostet.
  • Ab dem 50. Altersjahr ist die Erektion eine andere. Der Penis wird nicht mehr gleich hart und prall.
  • Potenzpillen sind nur eine vorübergehende Lösung. Unter Umständen lässt die Wirkung nach zwei bis drei Jahren nach.
  • Keine Potenzpillen aus dem Internet bestellen! Diese können Ihre Gesundheit gefährden.

Moderation: Adi Küpfer, Redaktion: Regula Zehnder