Wie bitte? Höre ich gut genug oder brauche ich ein Hörgerät?

Bald beginnt die Zeit der Weihnachtsfeiern und Sie schauen diesen mit Bangen entgegen? Vielleicht weil sie wieder am Tisch sitzen und nichts verstehen werden? «Gerade eine beginnende Altersschwerhörigkeit macht sich so bemerkbar», sagt Michael Stückelberger, Hörakustik-Meister.

Frau hält Hand ans Ohr und signalisiert, dass sie etwas nicht verstanden hat.
Bildlegende: Wer schlecht hört, tut gut daran seine Hörfähigkeit von einer Fachperson überprüfen zu lassen. Colourbox

Manchmal ist es aber auch das Umfeld, das eine beginnende oder bereits manifestierte Hörschwäche bemerkt. «Nicht gut hören isoliert und schliesst aus der Gesellschaft aus», weiss der Experte aus eigener Erfahrung.

Eine beginnende Altersschwerhörigkeit macht sich unter Umständen wie folgt bemerkbar:

  • Wenn man nicht mehr zuordnen kann, wer an einer grossen Tafel spricht.
  • Sie müssen häufig aus dem Kontext heraus raten, welches Wort gesagt wurde (Fisch oder Tisch).
  • Gerade Menschen, die gewohnt sind, den Ton anzugeben, gleichen eine Schwerhörigkeit aus, indem sie pausenlos reden.

Mittlerweile sind Hörgeräte diskret, es gibt sogar solche, die als Knopf im Ohr getragen werden. Vorbei ist die Zeit, als das Hörgerät des Grossvaters pfiff und ein langes Kabel zur Batterie in seiner Jackentasche führte.

  • Nicht zu lange zuwarten, sich ein Hörgerät zuzulegen, sonst hat man plötzlich Mühe richtig zu hören.
  • Ein gutes Hörgerät hat seinen Preis, dafür kann es optimal auf den Träger eingestellt werden.
  • Wichtig: Sich vom Fachmann beraten lassen. So ist das Geld gut investiert und der Erfolg wahrscheinlicher.

Gerade wenn Sie bei der Weihnachtsfeier richtig und mit allen Sinnen dabei sein wollen, beginnen Sie jetzt mit der Hörgeräteberatung, diese kann schon mal gegen zwei Monate dauern.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Regula Zehnder