Wie vertreiben Sie beim Warten die Zeit?

Zeit ist Geld, lautet das Sprichwort. Für Viele ist das Warten heute lästig. Deshalb haben wir die Hörerschaft gefragt: Wie kann man die tote Zeit nutzen? Wie vertreiben Sie sich beim Warten die Zeit?

Ein Mann sitzt im Wartsaal.
Bildlegende: Es ist eine Kunst, aus dem Warten das Beste zu machen. Keystone

Die Hörertipps

Einige Hörerinnen und Hörer empfehlen Beckenbodentraining, autogenes Training und Entspannungsübungen aller Art.

Andere wiederum mögen es einfacher: Sie beobachten Leute. So schreibt uns Hörerin Christiana Suter: «Ich schaue den Menschen zu. Im Kopf entstehen so gute Ideen für den Tag.» Ausserdem tue es gut, einmal mal zu sein und nichts zu tun.

Tipps der Expertin

«Warten trainiert unsere Frustrationstoleranz» sagt Fachpsychologin Alessandra Costa. «Das ist die persönliche Grenze, wo die Stimmung kippt, der Moment, an dem wir aufgeben.» Darum soll man das Warten aushalten.

Aber wie? «Tief durchatmen und nicht immer ans Warten denken», rät die Expertin. Der ständige Gedanke daran mache die Situation nur noch schlimmer. Manchmal helfe es beispielsweise daran zu denken, was diese 10 Minuten im Stau am heutigen Tag ändert.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Rouven Born