220 Raketenschützen gegen den Hagel

In der vergangenen Woche fegten heftige Gewitter, teils mit Hagel, über die Schweiz. Seit 1952 kämpft der «Hagelabwehrverband Ostschweiz» gegen Hagel. 220 Hagelraketen-Schützen zählt der Verband. Geschossen wird nach einem klar festgelegten Prozedere.

Beiträge

  • «Premium Kirschen» aus dem Aargau boomen

    Die Kirschenernte hat begonnen. Der neueste Renner sind die sogenannten «Premium Kirschen». Das sind Kirschen mit einem Durchmesser von mindestens 28 Millimeter. «Premium Kirschen» werden vor allem in der Nordwestschweiz angebaut.

    Die Ernte dieser Kirschen fällt in diesem Jahr bereits rund 20 Prozent höher aus als im letzten Jahr. Für diese Luxuskirschen müssen die Bauern einiges an Aufwand auf sich nehmen.

    Remi Bütler

  • Mit Hagelraketen gegen Hagelschäden

    Die Methode ist umstritten, die 220 Raketenschützen des «Hagelverbands Ostschweiz» sind aber überzeugt davon. Zur Verhinderung von Hagelbildung impfen sie Gewitterwolken mit Silberjodid. Der Verband exisitert seit 1952.

    Sämtliche Raketenschützen müssen eine Prüfung absolvieren, um schiessen zu dürfen. Die Schussabgabe erfolgt jeweils nach einem strikten Prozedere.

    Silvio Liechti

  • Die Biberen im Spannungsfeld des Kantönligeists

    Der Fluss Biberen an der Grenze zwischen den Kantonen Bern und Freiburg war letztes Jahr Schauplatz einer föderalistischen Groteske: Auf Freiburger Seite war das Wasserabpumpen wegen Trockenheit untersagt, auf Berner Seite war es erlaubt. Das sollte nicht wieder passieren.

    Die beiden Kantone haben sich nun in pragmatischer Weise darauf geeinigt, dass auch für die Berner das Freiburger Regime gelten soll.

    Toni Koller

  • Das Dilemma mit dem Kornkreis in Hochfelden ZH

    In Hochfelden bei Bülach wurde in einem Weizenfeld ein Kornkreis entdeckt. Für den betroffenen Bauern ein Ärgernis: «Warum ausgerechnet bei mir?!» Touristisch vermarkten will er den Kornkreis deshalb nicht.

    Sonst käme plötzlich jemand auf die Idee, er hätte den Kornkreis selber in den Weizen getrampelt. Das Kommerzielle ganz lassen kann er aber auch nicht: Er hat neben dem Feld ein Kässeli aufgestellt.

    Michael Hiller

  • Zikaden im Tessin spielen die «Musik des Südens»

    Im Tessin leben immer wie mehr Zikaden. Die Tiere, die nicht mit herkömmlichen Grillen zu verwechseln sind, stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Sobald das Thermometer über 24 Grad klettert, beginnen sie zu «musizieren» und wecken Ferienstimmung.

    Ferienstimmung für alle Tessinbesucher von der Alpennordseite. Für die Tessiner gehört das Gezirpe der Zikaden bereits zum Alltag.

    Hanspeter Gschwend

Moderation: Stefan Kohler, Redaktion: Roman Portmann