Das Magazin - Neue Bestattungsformen: Der Trend und sein Nachteil

  • Samstag, 4. November 2017, 12:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 4. November 2017, 12:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 4. November 2017, 17:15 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 5. November 2017, 17:20 Uhr, Radio SRF Musikwelle

Beiträge

  • Ist immer weniger gefragt: Die klassische Urnenbestattung.

    Das Magazin - Neue Bestattungsformen: Der Trend und sein Nachteil

    Der Friedhof als letzte Ruhestätte: Immer weniger Leute können sich diese klassische Bestattung noch vorstellen. Der Trend geht in eine andere Richtung. In Luzern zum Beispiel wünschen sich schon über 30 Prozent, dass ihre Asche verstreut wird – im Wasser, in den Bergen, im Wald.

    Dies zeigt eine Umfrage des Luzerner Krematoriumvereins. Dessen Präsident ist etwas besorgt über diese Entwicklung - da auf diese Weise oft die Angehörigen und ihre Bedürfnisse nach einem Ort zum Trauern vergessen geraten.

    Beat Vogt

  • Die Kirchen müssen sich Gedanken machen über die Zukunft ihrer Liegenschaften.

    ZH: Umnutzung der Kirchengebäude: Wieviel Profit darf sein?

    Was tun, wenn die Kirchgemeinde immer kleiner wird? Wenn Gottes- und Pfarrhäuser immer weniger genutzt werden? Die Liegenschaften umnutzen, beispielsweise für kulturelle Angebote öffnen, wird oft als Alternative vorgeschlagen.

    Im Kanton Zürich geht die reformierte Kirchgemeinde einen Schritt weiter. Sie will ihre Liegenschaften in Wohnhäuser umfunktionieren – und damit auch Geld verdienen. Kritiker aus den eigenen Reihen sagen, das sei nicht vereinbar mit dem sozialen Auftrag der Kirche.

    Christoph Brunner

  • Das überwucherte Tal heute. Irgendwo versteckt sich der Grenzstein.

    AG: Der Heimatlosenplatz: Ein Schweizer Kuriosum

    Im Grenzgebiet der Kantone Aargau, Baselland und Solothurn liegt ein Stück Land, das über Jahrhunderte Niemandsland war. Das kleine Tal gehörte zu keinem Kanton, niemand interessierte sich dafür. Der rechtsfreie Raum wurde zum Zufluchtsort für Vaganten und Heimatlose.

    Erst 1931 fand das Tal eine Heimat. Die drei Kantone teilten das Land unter sich auf.

    Alex Moser

  • Das Stück beginnt mit einem Paar, das in einem Wohnzimmer sitzt und die Zügelkisten packt.

    BS: Das Wohnzimmer als Theaterbühne

    «Nachbarn» heisst das Stück des Vereins «Flaneure». Es spielt in einem Basler Quartier und der verstohlene Blick durchs Fenster ist hier explizit erwünscht.

    Die Zuschauerinnen und Zuschauer gehen durch die Strassen, blicken in Wohnungen und lauschen über Kopfhörer, was die Menschen hinter den Fenstern miteinander reden. Und so wird ein jeder, eine jede ein kleiner Voyeur.

    Marlène Sandrin.

Autor/in: Vera Deragisch