Abstimmungskontroverse zu biometrischen Reisepässen

Zwei Fingerabdrücke und ein Foto, gespeichert auf einem Chip im Innern des Passes: Das ist der biometrische Reisepass. Für linke und rechte Politiker ist das neue rote Büchlein ein schwarzes Tuch: Sie warnen vor dem Überwachungsstaat, sehen Big Brother im Anmarsch.

Übertriebene Panikmache, antworten die Befürworter. Sie preisen den biometrischen Pass als fälschungssicheres Dokument und als Garanten für die Reisefreiheit. Am 17. Mai stimmt das Volk ab - und am 4. Mai diskutieren der FDP-Vizepräsident Ruedi Noser als Befürworter und SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen als Gegnerin unter der Leitung von Dominik Meier.