Ärzte dürfen keine Medikamente mehr abgeben

Der Bundesrat hat entschieden, die Abgabe von Medikamenten durch Ärzte - die so genannte Selbstdispensation - zu verbieten.

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Im Prozess um das Bootsunglück auf der Kander haben Anklage und Verteidigung ihre Strafanträge gestellt.

Im Kanton Zürich ist es künftig nicht mehr möglich, zwischen ein Uhr nachts und fünf Uhr früh in Tankstellen-Shops einzukaufen.

Das EU-Parlament diskutiert, ob die EU sich offiziell über die Entwicklungen in Italiens Medienlandschaft Sorgen machen und ob sie mehr tun müsste für die Medienfreiheit in Europa.

Beiträge

  • Schluss mit Medikamenten direkt vom Arzt

    Der Bundesrat will die Ärzte künftig an die kürzere Leine nehmen und folgt dem Antrag des abtretenden Gesundheitsministers Pascal Couchepin. Die so genannte Selbstdispensation soll verboten werden.

    Das heisst: Ärzte dürfen künftig grundsätzlich keine Medikamente mehr verkaufen. Auch sonst sind im Heilmittelbereich wesentliche Neuerungen geplant.

    Philipp Burkhardt

  • Strafanträge im Prozess zum Kander-Unglück

    Im Prozess gegen den verantwortlichen Kommandanten des Kander-Unglücks wurden die Strafanträge gestellt: Der Staatsanwalt verlangt eine bedingte Freiheitsstrafe von zehn Monaten, der Verteidiger plädiert für eine deutlich mildere Strafe.

    Dominik Meier

  • Zürcher Tankstellenshops müssen nachts schliessen

    Die Tankstellen in der Agglomeration Zürich müssen künftig ihre Shops zwischen 01.00 und 05.00 Uhr schliessen.

    Das Bundesverwaltungsgericht hat in einem wegweisenden Entscheid eine entsprechende Verfügung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) bestätigt, weil die Öffnungszeiten gegen das Nachtarbeitsverbot verstossen.

    Pascal Krauthammer

  • Sexualstraftäter erhalten Intensivtherapie in Pöschwies

    Seit zwei Jahren können in der Schweiz gefährliche Sexual- und Gewaltstraftäter in der Strafanstalt therapiert werden - das steht so im neuen Strafgesetzbuch. Bislang waren die Strafanstalten jedoch nicht für solche stationären Massnahmen eingerichtet.

    In der Zürcher Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf stehen seit kurzem 24 Plätze zur Verfügung. 18 Männer zwischen 20 und 40 Jahren werden gegenwärtig behandelt. Der schweizweite Platzmangel in diesem Bereich ist damit nur leicht entschärft.

    Klaus Ammann

  • EU sorgt sich um Italiens Medienfreiheit

    Das EU-Parlament diskutiert heute, ob die EU sich offiziell über die Entwicklungen in Italiens Medienlandschaft Sorgen machen - und ob sie mehr tun müsste für die Medienfreiheit in Europa.

    Urs Bruderer

  • Sind Italiens Medien noch frei?

    Silvio Berlusconi ist nicht nur Italiens Regierungschef, sondern auch der grösste Medienunternehmer des Landes. Das ist problematisch, denn eine demokratische Gesellschaft braucht freie Medien.

    Mehr Kontrolle der Medienfreiheit durch Brüssel könnte im EU-Parlament mehrheitsfähig sein, wenn das Parlament darauf verzichtet, Italien an den Pranger zu stellen. Doch wie schlimm steht es wirklich um die Medienfreiheit in Italien?

    Anfangs Oktober gingen über 200'000 Menschen in Rom auf die Strasse, um für die Medienfreiheit in Italien zu demonstrieren.

    Massimo Agostinis

  • Schattenhaushalt sorgt in Deutschland für rote Köpfe

    Heute in einer Woche will sich Angela Merkel im Bundestag zum zweiten Mal zur Kanzlerin wählen lassen. Was der künftigen schwarz-gelben Koalition noch fehlt, ist ein stimmiges Regierungsprogramm.

    Besonders umstritten ist die Höhe der versprochenen Steuersenkungen, in diesem Zusammenhang sorgt nun ein so genannter Schattenhaushalt deutschlandweit für Unmut.

    Ursula Hürzeler

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Christoph Wüthrich