Amnesty International – Kritik an deutscher Asylpolitik

  • Mittwoch, 22. Februar 2017, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 22. Februar 2017, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Eine Gruppe aus Deutschland zurückgeschaffter Afghanen steht mit Koffern und Taschen vor dem Flughafengebäude der afghanischen Hauptstadt Kabul.

    Amnesty International – Kritik an deutscher Asylpolitik

    In Deutschland stösst die Rückschaffung von Asylsuchenden nach Afghanistan weitherum auf Kritik. Zu den Kritikern gehört auch der Generalsekretär von Amnesty International Deutschland.

    Peter Voegeli

  • «Die Saudis tun alles, um solche Berichte zu verhindern.  Kritiker werden bestraft, ein einziger Tweet kann zehn Jahre Gefängnis einbringen. Es ist ein autoritäres Regime, das jede Transparenz unterbindet», sagt Dokumentarfilmer James Jones.Angst sei das Gefühl, das einem auf Schritt und Tritt begleite.

    Dokumentiert – Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien

    Amnesty International prangert auch Saudi-Arabien an, wegen Einschränkung der Meinungsfreiheit, Diskriminierung von Frauen, willkürliche Inhaftierungen, Folter, Strafen wie Stock- und Peitschenhieben und Todesstrafen für Bagatelldelikte.

    Der britische Dokumentarfilmer James Jones hat in seinem jüngsten Film «Saudi Arabia Uncovered» einige dieser Menschenrechtsverletzungen dokumentiert – mit versteckter Kamera.

    Monika Oettli

  • Ein ABB-Manager soll Unterlagen gefälscht und Millionen aus der Firma aufs eigene Konto geschleust haben.

    Unterschlagung bei der ABB in Südkorea

    Der Industriekonzern ABB hat bei seiner Niederlassung in Südkorea kriminelle Handlungen festgestellt. Der Finanzverantwortliche der Tochtergesellschaft in Südkorea wird verdächtigt, Unterlagen gefälscht und Geld im Wert von rund 100 Millionen Dollar veruntreut zu haben.

    Maren Peters

  • Nach dem Nein zur Unternehmenssteuerreform III reagiert Brüssel auf den Volksentscheid.

    Druck der EU auf die Schweiz bleibt bestehen

    Alle zwei Jahre beschliesst Brüssel die sogenannten Rats-Schlussfolgerungen. Die neuesten sind von den EU-Botschaftern gutgeheissen worden. Die EU bilanziert die aktuelle Beziehung zwischen Schweiz und EU und steckt den Rahmen ab für die nächsten zwei Jahre.

    Dabei hält die EU den Druck auf die Schweiz in verschiedenen zentralen Bereichen aufrecht.

    Oliver Washington

  • Intelligente Strassenlampen merken, wenn ein Auto vorbeifährt. Sie schalten sich dann für einen Moment ein und informieren die nächste Lampe. Mit solchen Lampen und LED-Leuchtkörpern könnte eine Stadt die Stromrechnung halbieren.

    Ein Licht aufgegangen – junge Westschweizer Startup-Firma

    Saubere Energie ist ein Gebot der Stunde; politisch zwar noch immer umstritten, wirtschaftlich aber ein Wachstumsmarkt.

    In der Romandie etwa setzt das junge Cleantech-Unternehmen «Novaccess» aus Yverdon auf Ideen, wie man Strassenlampen oder Abfallkübel intelligenter und damit energieschonender gestalten kann.

    Peter Buchmann

  • Opale sind eine Kombination von Siliziumoxid und Wasser, entstanden über Millionen Jahre, unter dem grossen Druck des umliegenden Gesteins. Das Ergebnis: Ein Mineral, in dem die ganze Pracht der Natur eingefangen sei, wie Sammler schwärmen – die Farben des Regenbogens, Feuer, Blitze, das Schimmern des Meeres.

    Opalschürfer in Australien – die Hoffnung stirbt zuletzt

    Der in den Farben des Regenbogens schimmernde Opal ist heute vor allem in China beliebt. Das weckt die Hoffnungen der australischen Opalschürfer - Die meisten von ihnen sind einsame Männer, die Tag und Nacht tief unter Tag nach dem wertvollen Mineral schürfen.

    SRF-Australien-Korrespondent Urs Wälterlin hat zu Helm und Pickel gegriffen und einen Schürfer in die Tiefe begleitet.

    Urs Wälterlin

  • Der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen.

    Im Tagesgespräch: Günter Verheugen – Weckruf für Europa

    Der «Brexit», die Eurokrise und die Häme des neuen US-Präsidenten: Die Europäische Union ist derzeit nicht gerade in Hochform. Was zu tun ist, damit es Europa wieder besser geht, hat der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen im Gespräch mit Marc Lehmann.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Afra Gallati