Bundesgericht stärkt Kontrollen im Kampf gegen Lohndumping

  • Donnerstag, 29. Dezember 2016, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 29. Dezember 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Das oberste Schweizer Gericht macht deutlich: Die Kontrolleure haben sehr wohl das Recht, Unterlagen zu Arbeits- und Lohnbedingungen einzufordern und mitzunehmen, um sie eingehender zu studieren. Die gesetzlichen Grundlagen dafür seien ausreichend.

    Bundesgericht stärkt Kontrollen im Kampf gegen Lohndumping

    Das Bundesgericht nimmt einen Unternehmer in die Pflicht, weil dieser nur begrenzt mit den verantwortlichen Kontrolleuren zusammenarbeiten wollte. Die Richter in Lausanne machen klar: Der Arbeitgeber muss den Kontrolleuren Arbeitsverträge und Lohnabrechnungen aushändigen.

    Elmar Plozza

  • Die neue UNO-Resolution verurteilt den Bau von Siedlungen im von Israel besetzten Westjordanland.

    Israel als gespaltenes Land – Reaktionen auf UNO-Resolution

    Bei der jüngsten UNO-Resolution gegen den Siedlungsbau in Israel haben die USA zum ersten Mal nicht Gebrauch gemacht von ihrem Vetorecht. US-Aussenminister Kerry hat sich in der Rede zur US-Nahostpolitik für die Zweistaatenlösung stark gemacht.

    Die Reaktionen machen klar, wie zerrüttet die Beziehung zwischen den USA und Israel ist – aber auch zwischen den Lagern in Israel selbst.

    Peter Kapern

  • Es braucht gut ausgebildete und genügend Pflegefachleute, die sensibel sind dafür, wo freiheitseinschränkende Massnahmen oder Massnahmen gegen den Willen einer Person beginnen. Laut Akademie besteht allerdings noch vielerorts Nachholbedarf. Bild: Innenhof der Zentrums Schlossmatt in Burgdorf.

    Zwangsmassnahmen oder «grösstmögliche Freiheit»?

    Ob in der Psychiatrie, im Spital oder im Pflegheim: Auf Zwangsmassnahmen, die Patientinnen und Patienten einschränken, soll möglichst verzichtet werden. Wenn wirklich nötig, sollen sie kurz dauern – das halten die seit einem Jahr gültigen Richtlinien zum medizinischen Zwang fest.

    Wie lebt man sie im Heim? Besuch in einer Demenzabteilung in Burgdorf.

    Christine Wanner

  • Blick auf ein Flüchtlingscamp auf der griechischen Insel Chios.

    Vergessene Flüchtlinge in Griechenland

    Trotz geschlossener Balkanroute befinden sich noch immer zehntausende Flüchtlinge in Griechenland. Ohne Asyl-Status, ohne Idee, wie es weitergehen könnte. Die meisten leben in überfüllten Lagern.

    Die griechische Regierung will nun einen Teil der Zelte in den Lagern durch Häuser erstzen und verspricht elektronische Ausweise und etwas Geld für die Flüchtlinge.

    Corinna Jessen

  • Unterstützt werden die Näherinnen im Atelier von Nukriani (Bild) von einer georgischen Sozialwerkstatt in Tiflis, einem losen Verein, der die Entwicklung von kleinen Unternehmen in Dörfern fördert.

    Georgien – dank einem Nähatelier der Armut entkommen

    Mehr als die Hälfte der georgischen Bevölkerung lebt in ärmlichen Verhältnissen, besonders auf dem Land. In Nukriani haben sieben Frauen ein Nähatelier gegründet, um einen kleinen Zustupf zu verdienen.

    Zuerst verkauften sie ihre Strickwaren und Stoffe auf dem lokalen Markt, dieses Jahr haben sie erstmals ins Ausland liefern können. Der Besuch im Nähatelier.

    Brigitte Zingg

  • Dass der russische Präsident im Sommer 2014 ausgerechnet Lebensmittel für den Gegenschlag ausgesucht hat, war kein Zufall: Von einem Tag auf den anderen konnte das EU-Land Polen seine Äpfel nicht mehr nach Russland verkaufen. Im Jahr davor waren Äpfel für 273 Millionen Euro nanch Russland exportiert worden.

    Politikum Essen: Nahrung und politische Strategien

    Nahrungsmittel werden oft auch als Waffe genutzt, um politische Ziele durchzusetzen oder einheimische Produzenten zu schützen - mit Einfuhrstopps, überhöhten Zöllen oder vorgeschobenen Hygieneauflagen für ausländische Konkurrenzprodukte.

    Die Absicht lässt sich oft erst beim zweiten Blick erkennen. Nur selten ist sie so offensichtlich wie im Fall Russland.

    Maren Peters

  • Ivana Pribakovic, Gesprächsleiterin; Iren Meier, SRF-Auslandredaktorin mit Schwerpunkt Türkei und Iran; Martin Aldrovandi, SRF-China-Korrespondent.

    Best of Tagesgespräch: Wenn Medienschaffende zu Feinden werden

    In Kriegszeiten oder unter autoritären Regierungen ist die Pressefreiheit akut gefährdet. Iren Meier, SRF-Korrespondentin für die Türkei und Iran, und Martin Aldrovandi SRF-Korrespondent für China, erzählten Ivana Pribakovic im vergangenen Juni von den erschwerten Arbeitsbedingungen.

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Afra Gallati