Bundesrat akzeptiert Nefs Rücktritt

Der Bundesrat trennt sich definitiv vom beurlaubten Armeechef Roland Nef. Er habe vom Rücktritt Nefs formell Kenntnis genommen und das Arbeitsverhältnis beendet, erklärte Bundespräsident Pascal Couchepin am Mittwoch vor den Medien.

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IKRK-Präsident Kellenberger schildert seine Eindrücke aus der Krisenregion im Kaukasus.

«Botellón» - ein Phänomen das die Politiker ratlos macht.

Der Flughafen Zürich boomt, sein Lärm kommt ihn aber ziemlich teuer zu stehen.

Beiträge

  • Roland Nef ist nicht mehr Armeechef.

    Bundesrat nimmt Rücktritt des Armeechefs an

    Der Bundesrat hat den Rücktritt  von Armeechef Roland Nef angenommen. Nef erhält eine Abgangsentschädigung in Höhe von 275 000 Franken.

    Bundespräsident Pascal Couchepin würdigte das Engagement des Armeechefs und bedauerte gleichzeitig die Umstände des Rücktritts. Es habe sich um einen «Unfall» gehandelt, wie er auch in der Privatwirtschaft vorkommen könne. Der Bundesrat werde aus dem Fall Nef seine Lehren ziehen und wolle künftig die Kaderselektion verbessern.

    Die Frage an Oliver Washington im Bundeshaus: Wie muss man diese Äusserungen Couchepins verstehen?

    Ivana Pribakovic

  • IKRK-Präsident Jakob Kellenberger.

    Zehntausende im Südkaukasus auf der Flucht

    Der Krieg um Südossetien hat vermutlich etwa 130 000 Menschen in die Flucht getrieben. Über ihr Schicksal war in den ersten Tagen nur wenig bekannt. Allmählich aber gelingt es Hilfsorganisationen, sich vor Ort ein Bild zu verschaffen.

    Jakob Kellenberger, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz IKRK, war in den vergangenen Tagen in Georgien, in Südossetien und im zu Russland gehörenden Nordossetien, wo viele Menschen Zuflucht gesucht haben.

    Ruedi Mäder

  • Trinken bis zum Umfallen.

    Behörden reagieren ratlos auf öffentliche Trinkgelage

    «Botellón» ist spanisch und bedeutet soviel wie «grosse Flasche». Seit kurzem steht es auch für eine neue Art von öffentlichen Trinkgelagen, die hierzulande bisher unbekannt war.

    Bei den «Botellóns» treffen sich Jugendliche in Parks oder auf Plätzen mit dem erklärten Ziel, gemeinsam Alkohol zu konsumieren. Ein derartiges Treffen hat in der Schweiz bereits stattgefunden - in Genf. Weitere sind angekündigt, unter anderem in Bern und Zürich.

    Auch wenn einige Stadtbehörden inzwischen Verbote ausgesprochen haben, die meisten Politiker reagieren ratlos.

    Peter Maurer

  • Daniel Schmucki, Finanzchef von der Flughafen AG Zürich.

    Drohende Entschädigungen belasten Unique-Ergebnis

    Der Flughafen Zürich hat ein gutes erstes Halbjahr 2008 hinter sich: Der Gewinn der Betreibergesellschaft Unique ist gestiegen. Eine Unsicherheit aber trübt den Blick in die Zukunft: drohende Entschädigungen.

    Diese muss der Flughafen jenen zahlen, die unter dem Lärm von Starts und Landungen leiden. Seit heute ist nun klar, um wieviel es dabei gehen könnte. Erste Schätzungen gehen von einem hohen dreistelligen Millionenbetrag aus.

    Philippe Erath

  • Robert Minger gründete 1918 die bernische Bauern-, Gewerbe- und-Bürgerpartei.

    BDP erreicht auch die Hochburgen der SVP

    Die Spaltung der Schweizerischen Volkspartei schreitet voran und macht nun auch vorm einstigen Kernland der Partei nicht Halt. Nun haben die abtrünnigen Parteimitglieder eine weitere Sektion ihrer Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP) gegründet - in Schüpfen/BE.

    Für die SVP ist das ein besonderer Ort.

    Schüpfen war die Heimat von Rudolf Minger - jenem legendären Bundesrat, der im Jahr 1918 die bernische Bauern-, Gewerbe- und-Bürgerpartei gründete. Aus ihr wurde später die SVP. Der SVP-Urvater starb 1955; aber wenn im Minger-Dorf eine Konkurrenz-Partei entsteht, ist sein Geist dabei.

    Toni Koller

  • BMX-Fahrer Roger Rinderknecht.

    Schweizer BMX-Fahrer qualifizieren sich für den Halbfinal

    Bei den Olympischen Spielen feierte heute eine ganz junge Sportart Premiere: BMX. Dabei machte der Schweizer Roger Rinderknecht eine gute Figur und kann auf eine Medaille spekulieren. Auch die Segler dürfen noch hoffen.

    Rachel Murith

Moderation: Ivana Pribakovitsch, Redaktion: Christoph Wüthrich