Bundesrat will Mehrwertsteuer vereinfachen

Die Mehrwertsteuer soll einfacher werden. Der Bundesrat will trotz breitem Widerstand den Einheitssatz von 6,1 Prozent einführen und zahlreiche Ausnahmen abschaffen.

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In Sonnencrèmen, Tofu-Burgern und Plastikflaschen - überall sind Stoffe drin, die in den Hormonhaushalt der Menschen eingreifen können.

Basel zieht nach den sechs Spielen eine positive EM-Bilanz.

Für die Türkei ist die EURO 2008 vorbei, die Fans sind enttäuscht, aber stolz.

Der mutmassliche Täter im Zürcher Taxi-Mord hätte nicht auf freiem Fuss sein dürfen.

Beiträge

  • Ein Einheitssatz von 6.1 Prozent soll eingeführt werden.

    Mehrwertsteuer wird vereinheitlicht

    Der Bundesrat wagt bei der Mehrwertsteuer den grossen Wurf, den er früher bereits angekündigt hatte. Gegen starken Widerstand will er einen Einheitssatz von 6,1 Prozent einführen.

    Damit würden künftig Brot, Hotelübernachtungen oder die Blinddarm-Operation mit dem gleichen Einheitssatz besteuert.

    Nur ganz wenige Ausnahmen sollen bestehen bleiben, so sollen etwa gemeinnützige Institutionen und Vereine, die ehrenamtlich geführt werden, erst dann steuerpflichtig werden, wenn sie mehr als 300 000 Franken jährlich umsetzen.

    Die Frage an Oliver Washington: Was erhofft sich der Bundesrat von der Revision?

    Daniel Schmidt

  • Chemikalien stören den Hormonhaushalt von Mensch und Tier.

    Hormonaktive Substanzen in der Muttermilch

    In der Muttermilch können hohe Konzentrationen von hormonaktiven Substanzen vorkommen. Das haben Schweizer Forscher herausgefunden. Die Belastung von Flüssen und Trinkwasser in der Schweiz ist dagegen eher tief. Die Auswirkungen der Substanzen sind immer noch weitgehend unklar.

    Die hormonaktiven Stoffe sorgen für Unruhe. Denn die Chemikalien stören den Hormonhaushalt von Mensch und Tier. Die Folgen: Fische mit degenerierten Geschlechtsorganen oder Schweizer Männer mit schlechter Spermaqualität.

    Christian Heuss

  • Untersuchung über Wetziker Taximord.

    Zürcher Taximord hat Konsequenzen

    Die Tötung eines Taxifahrers im September 2007 in Wetzikon/ZH hat Folgen für die Zürcher Justiz: Nach einer internen Untersuchung haben Obergericht und Oberstaatsanwaltschaft 16 Empfehlungen für die Verbesserung der Strafverfolgung erarbeitet.

    Der Fall hatte aufsehen erregt: Der Täter hätte zur Tatzeit wegen einem anderen Verbrechen schon lange im Gefängnis sein sollen.

    Sonja Schmidmeister

  • Fanzone in Basel.

    Positives EURO-Fazit in Basel

    Nach Abschluss der sechs Spieltage in Basel fällt die Bilanz der Verantwortlichen der Host City Basel positiv aus. Die Fanzonen wurden bisher von nahezu 500 000 Fussballfans besucht, nennenswerte Zwischenfälle gab es keine.

    Als Höhepunkt wird - wie in Bern - auch in Basel der «Oranje-Tag» beurteilt: Beim Viertelfinal zwischen Holland und Russland feierten 150 000 bis 180 000 Fans in Basel ein friedliches Fussballfest.

    Beat Giger

  • Fröhliche Gewinner, faire Verlierer.

    Deutsch-türkische Freundschaft hält

    Deutschland ist im EM-Finale, zum ersten Mal seit 12 Jahren. Entsprechend euphorisch ist in unserem Nachbarland derzeit die Stimmung.

    Dass dabei viel Glück im Spiel war, bestreitet niemand: über weite Strecken war die türkische Mannschaft nämlich klar die bessere. Trotzdem nahmen die türkischen Fans, etwa in Berlin-Kreuzberg, ihre Niederlage gelassen.

    Ursula Hürzeler

  • Angela Merkel freut sich über ein deutsches Tor.

    Die Fussballkönigin Merkel

    Mit der deutschen Mannschaft freute sich auch die im Stadion anwesende deutsche Bundeskanzlerin über den Sieg gegen die Türkei.

    Angela Merkel hatte nur ein Problem: offenbar mochte sie weder Pascal Couchepin zu ihrer linken, noch Michel Platini zu ihrer rechten Seite bei den drei deutschen Toren umarmen. So freute sie sich halt auf ihre Weise.

    Barbara Colpi

  • 4,5 Prozent mehr Lohn gefordert

    Die Arbeitnehmerorganisation «Angestellte Schweiz» fordert bis zu 4,5 Prozent mehr Lohn. Eine Forderung, die hoch, aber natürlich auch taktisch zu sehen ist.

    Den so genannten Lohnherbst mitten im Sommer eröffnet hatte Anfang Woche der Verband KV Schweiz. Er hatte vier Prozent inklusive Teuerungsausgleich gefordert.

    Urs Siegrist

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Christoph Wüthrich