Christiane Taubira - lieber abtreten als Grundsätze aufgeben

  • Mittwoch, 27. Januar 2016, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 27. Januar 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Präsident Hollande will die Verfassung dahingehend ändern, dass wegen Terrorismus verurteilte Doppelbürger die französische Staatsbürgerschaft verlieren. Er gibt damit einem alten Anliegen der politischen Rechten statt. Justizministerin Christiane Taubira sieht das anders – und zieht die Konsequenzen.

    Christiane Taubira - lieber abtreten als Grundsätze aufgeben

    Die französische Justizministerin hat ihren Rücktritt erklärt. Sie will einen Entscheid der Regierung nicht mittragen, nämlich, dass französische Doppelbürger ihre Staatsbürgerschaft verlieren sollen, wenn sie als Terroristen verurteilt sind.

    Charles Liebherr

  • Novartis-Chef Joe Jimenez will der Augenheilmittelsparte Alcon wieder mehr Aufmerksamkeit widmen.

    Novartis baut Augenheilsparte um

    Weniger ist mehr, sagte sich Novartis vor zwei Jahren - und kündigte an, sich künftig auf drei Sparten konzentrieren zu wollen. Eine dieser drei bereitet dem Schweizer Pharmakonzern nun Sorgen: Das Geschäft mit Augenheilmitteln. Konzernchef Joe Jimenez will es ankurbeln. Wie?

    Eveline Kobler

  • Laut EU-Kommission sollen italienische Banken die Kredite zahlungsunfähiger Kundinnen und Kunden en auslagern können. Teilweise soll es sogar staatliche Garantien geben.

    Jeder italienischen Bank die eigene «Bad Bank»

    Italiens Banken sitzen auf faulen Krediten von rund 200 Milliarden Euro. Wenn es den Banken schlecht geht, können sie die italienische Wirtschaft nicht stützen. Sie müssen also ihre faulen Kredite auslagern können, möglichst ohne Staatshilfe. Die EU-Kommission bietet nun Hand zu einer Lösung.

    Franco Battel

  • 24 Wohnungen in einem Dresdener Plattenbau. Sechs junge Männer, Flüchtlinge, leben in der Wohnung mit dem orangenen Balkon rechts oben im Bild. Obwohl die Durchmischung von Einheimischen und Flüchtlingen eigentlich ideal ist, grüsst man sich aber kaum.

    Neues Leben in den Plattenbauten aus DDR-Zeiten

    In Deutschland werden Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Erstaufnahmezentren untergebracht - für längstens ein halbes Jahr. Wenn sie in Deutschland Asyl erhalten, können sie danach ihren Wohnsitz frei wählen. Wohnungen sind aber in Deutschland seit längerem Mangelware.

    Im Osten Deutschlands könnten die DDR-Plattenbauten ein möglicher Ausweg aus der aktuellen Wohnungsnot sein. Reportage aus Dresden.

    Peter Voegeli

  • «Vieles ist verboten, ohne Bewilligung dürfen wir nicht demonstrieren, nicht öffentlich Reden halten, nicht einmal ein Plakat darf man mit sich tragen», sagt die Juristin Soh Lung Teo. Wer gegen diese Gebote verstösst, muss mit strikten Strafen rechnen - und die reichen von Stockschlägen bis zu Sicherheitsverwahrung und Gefängnis.

    Die Schattenseiten von Singapur

    Singapur ist sauber, sicher und ruhig - eine beliebte Reisedestination. Das schöne Bild erhält aber Risse, wenn es um die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger geht. Der Uno-Menschenrechtsrat diskutiert über die Situation im asiatischen Stadtstaat.

    Die Sicht einer Singapurer Menschenrechtsanwältin.

    Monika Oettli

  • Natur, Bewegung und die Bedeutung des Spitzensports dürften auch in den kommenden Jahren in Nowegen deutlich mehr Gewicht haben als in der Schweiz. Bild: Die norwegischen Langläuferinnen Therese Johaug, Marit Björgen und Heidi Weng.

    Norwegen - Weltspitze im Schneesport dank flacher Hierarchien

    Norwegens Skiflieger sind Teamweltmeister, die norwegischen Langläuferinnen und Langläufer haben das Podest im Gesamtweltcup für sich, und in der Sparte Ski Alpin siegt der Norweger Henrik Kristoffersen auch nach dem Ausfall von Teamleader Aksel Svindal.

    Was macht das skandinavische Land besser als die Schweiz?

    Marcel Melcher

  • Rolf Butz und Daniela Kirin.

    Daniela Kirin und Rolf Butz - KV-Arbeitswelt in digitalen Zeiten

    Digitale Arbeitswelt: Fluch oder Segen? Was letzte Woche am WEF in Davos diskutiert wurde, ist auch Thema eines Symposiums des Kaufmännischen Verbands im Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon. KV-Chef Rolf Butz und die KV-Angestellte Daniela Kirin sind Gäste von Marc Lehmann.

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Thomas Müller