Die KESB tritt ihren Kritikern entgegen

  • Donnerstag, 8. September 2016, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 8. September 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Seit Einführung der KESB haben die Fallzahlen bei Kindern abgenommen, im Schnitt um 1,3 Prozent pro Jahr: Ende 2012 waren rund 42'400 Kinder von Schutzmassnahmen betroffen, Ende 2015 waren es etwa 40'600.

    Die KESB tritt ihren Kritikern entgegen

    Seitdem die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde KESB vor knapp vier Jahren die Vormundschaftsbehörden abgelöst hat, steht sie unter Dauerbeschuss. Regelmässig kommt es zu Reibereien mit Betroffenen. Gesamtschweizerische Zahlen zeigen nun aber: Die Fallzahlen haben abgenommen.

    Wegen anhaltender Kritik sieht das Gremium aber auch Reformbedarf.

    Stefanie Pauli

  • Auch unter den neuen Besitzern geht es bei der Formel 1 nicht ohne den kleinen, grossen Bernie Ecclestone; er bleibt vorderhand Geschäftsführer. Bild: Formel-1-Rennen in Belgien.

    US-Medienkonzern Liberty Media kauft die Formel 1

    Nun ist es offiziell: Die Formel 1 geht an den US-Medien- und Unterhaltungskonzern Liberty Media. Der bisherige Hauptgesellschafter CVC bestätigte den Verkauf für 4,4 Milliarden Dollar, Schulden in ähnlicher Höhe sollen zusätzlich übernommen werden.

    Was der Verkauf für die Formel 1 bedeutet, erläutert Experte Michael Schmidt.

    Simon Leu

  • Entstellt auf den Laufsteg: Die Geschichte von Reshma Qureshi, 19jähriges Säureopfer.

    Reshma Qureshi – Opfer eines Säureangriffs geht in die Offensive

    An der «New York Fashion Week» rücken jeweils bekannte Models während einer Woche teure Stoffe ins beste Licht. Ein neues, ungewohntes Gesicht ist dieses Jahr mit dabei: Reshma Qureshi, eine 19jährige Inderin, deren Gesicht vor zwei Jahren durch eine Säureattacke komplett entstellt wurde.

    Qureshi will mit ihren Auftritten auf die jährlich rund 100 Säureangriffe in Indien aufmerksam machen.

    Thomas Gutersohn

  • Unter der Uniform braucht es eine dicke Haut – Polizist sein in Zeiten zunehmender Gewalt.

    Zunehmende Gewalt gegen Polizei- und Rettungskräfte

    Pöbeleien, blöde Sprüche oder gezielte Angriffe mit Steinen und brennenden Fackeln – Polizisten in der Schweiz sind zunehmend Opfer von Gewalt. Das ist Thema an der «Konferenz für urbane Sicherheit» in Zürich.

    Mitarbeitende der Stadtpolizei Zürich sind von Gewalt gegen Polizisten besonders betroffen. Ein Polizist erzählt.

    Christoph Brunner

  • Mauro Moruzzi ist in Neuenburg aufgewachsen, als Kind von italienischen Einwanderern. Heute ist er Grossrat, Parteichef der Grünliberalen und überzeugt vom Potential der Zugewanderten. Überall sonst nutze man das Wissen der Menschen im Land, ohne auf ihren Pass zu schielen, sagt er. Er versteht nicht, dass das nur in der Politik anders ist.

    Politische Ämter für Ausländer? Neuenburg stimmt ab

    Im Kanton Neuenburg wollen Regierung und Parlament, dass künftig auch Ausländer und Ausländerinnen für politische Ämter kandidieren können. Es sei eine sinnvolle Ergänzung für gut integrierte Ausländer, die schon heute auf kantonaler Ebene abstimmen und wählen dürfen.

    Das Recht, für kantonale Ämter zu kandidieren, wäre einzigartig in der Schweiz.

    Sascha Buchbinder

  • Der Glaube, alle Probleme würden sich automatisch lösen, sobald man eine linke Regierung abwählt, sei naiv, meint die Politologin.  Bild: Bilder verschiedener linker Regierungschefs am Amerika-Gipfel 2015 in Panama City.

    Lateinamerikas linke Regierungen in der Krise

    Die Probleme der Links-Regierungen in Lateinamerika wachsen: Einige sind abgewählt worden oder gestürzt, wie kürzlich die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff.

    In Venezuela wiederum haben am Mittwoch zum wiederholten Mal Hunderttausende gegen die Regierung von Präsident Nicolás Maduro protestiert.

    Ulrich Achermann

  • Christoph Brutschin.

    Im Tagesgespräch: Christoph Brutschin zu vier Jahren KESB

    Christoph Brutschin: Vier Jahre KESB - eine Bilanz

    Die umstrittenen Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden KESB sind nicht so schlecht wie ihr Ruf. Diese Bilanz zieht die KOKES, die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz. Mit im Vorstand ist der Basler SP-Regierungsrat Christoph Brutschin. Er ist Gast von Susanne Brunner.

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Afra Gallati