Die Rechtspopulisten der FPÖ sind die grossen Sieger in Wien

Den Mitteparteien fehlen die Rezepte gegen die Angstmacherei von Rechts.


Weitere Themen:

Die ungarische Regierung sorgt zunehmend für Verwirrung im durch Giftschlamm verseuchten Gebiet.

Kirgistan erhält wohl zum ersten mal in seiner Geschichte eine Koalitionsregierung.

Beiträge

  • Der fulminante Erfolg der österreichischen Freiheitlichen

    Man braucht nicht immer an die Macht zu kommen, um eine Wahl zu gewinnen.

    Die Rechtspopulisten der FPÖ und deren Chef Heinz-Christian Strache verpassen zwar den Einzug in die Wiener Stadtregierung, aber sie haben mit einem Schlag ihren Stimmenanteil fast verdoppelt und werden zweitstärkste Partei in Wien. Wie kam es zu diesem Erfolg? Martin Durrer mit der Zusammenfassung des Wahlabends, danach Einschätzungen des Politikwissenschaftlers  Reinhold Gärtner von der Universität Innsbruck.

  • Neat-Geschichten: Die Piora-Mulde

    Vor dem grossen Fest zum Neat-Durchschlag am Freitag am Gotthard schauen wir auf die bewegte Geschichte des längsten Bahntunnels der Welt zurück. Die Piora-Mulde galt einst als Milliardengrab, sorgte jahrelang für Schlagzeilen und gab Stoff für ganze Bücher.

    Alexander Grass

  • Zunehmende Verwirrung in Westungarn

    Nach dem Giftschlammunfall von letzter Woche dominiert im Katastrophengebiet wieder grosse Angst. Weil der Bruch eines weiteren Damms unmittelbar bevor stehe, wurden Dörfer in Windeseile evakuiert. Doch jetzt heisst es plötzlich wieder, das Rückhaltebecken werde wohl doch halten.

    Dass so vieles unklar bleibt rund um den Giftschlammunfall ist vor allem die Schuld der ungarischen Regierung.

    Marc Lehmann

  • Schnellbleiche für Neo-Lehrkräfte

    Verschiedene Kantone versuchen dem akuten Lehrermangel zu begegnen. Sie wollen Quereinsteiger dazu motivieren, eine verkürzte Lehrerausbildung zu absolvieren. 18 Wochen sollen genügen, um künftige Pädagogen für die Herausforderungen im Schulbetrieb fit zu machen. Das Interesse ist riesig.

    Die Informationsveranstaltungen in Zürich zum Beispiel sind fast immer ausgebucht.

    Nicoletta Cimmino

  • Bringt die Wahl Kirgistan Stabilität?

    Letzten Frühling stand Krigistan in Zentralasien plötzlich im Rampenlicht: Zuerst stürzte die unzufriedene Bevölkerung das undemokratische Regime von Präsident Bakijew, dann zogen Horden von Kirgisen durch die Städte Osch und Dschalalabad, legten Brände und machten Jagd auf Anghörige der usbekischen Minderheit. 400 Menschen kamen dabei ums Leben. Nun fanden am Wochenende Wahlen statt - aber was bringen sie dem Land?

    Peter Gysling

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich