Endlich Hilfe für Burma

Die Generäle in Burma beugen sich offenbar dem Druck und versprechen, internationale Helfer ins Land zu lassen.

Weitere Themen:

Bundespräsident Pascal Couchepin rechtfertigt die Aktenvernichtung in einem Strafverfahren wegen Atomschmuggel.

Nach siebenjähriger Bauzeit wird der neue Churer Bahnhof mit einem Volksfest eröffnet.

Zürich bereitet seinen Bus- und Tramverkehr für die EURO 2008 vor.

Beiträge

  • Burma: noch immer unter Wasser.

    Burma lässt ausländische Helfer einreisen

    Burmas Militärregierung hat sich nach Angaben von Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon einverstanden erklärt, alle ausländischen Helfer einreisen zu lassen.

    Than Shwe, der Chef der burmesischen Militärjunta, habe die entsprechende Zusage gemacht, sagte der Uno-Generalsekretär nach einem zweistündigen Treffen.

    Das Regime stand international massiv in der Kritik, weil es ausländischen Experten wochenlang nicht erlaubte, die Opfer im burmesischen Katastrophen-Gebiet mit Hilfsgütern zu versorgen.

    Was hat die Generäle umgestimmt? Diese Frage geht an Peter Achten, DRS-Korrespondent in Burma.

    Daniel Schmidt

  • CD Tipp von Roland Wächter

    D. Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 13, Babi YarSergey Aleksaschin (Bass), Kammerchor Moskau,Tschaikowsky-orchester von Radio MoskauDir. Wladimir FedoseyewRelief CR 991 081

  • Schweizer spenden drei Millionen für Burma

    Die Schweizer Bevölkerung hat bisher drei Millionen Franken für die Opfer der Wirbelsturm-Katastrophe in Burma gespendet. Die Sammelaktion der Glückskette geht weiter.

    Während es einem langjährigen Partner-Hilfswerk der Glückskette schon heute möglich ist, die Hilfsgüter zu verteilen, blieb ein grosser Teil der internationalen Helfer bisher an der Grenze zu Burma stecken. Nun hoffen die Hilfswerke, der notleidenden Bevölkerung endlich helfen zu können.

    Roland Jeanneret

  • Bundesrat Couchepin

    Atomschmuggel: Couchepin rechtfertigt Aktenvernichtung

    Bundespräsident Pascal Couchepin hat bestätigt, dass die Landesregierung in einem Verfahren gegen mutmassliche Schmuggler von Atomtechnologie Akten aus dem laufenden Verfahren entfernen und vernichten liess.

    Der Bundesrat begründet die umstrittene Aktenvernichtung damit, dass die zerstörten Dokumente gefährliche Informationen über den Bau von Atombomben und Gaszentrifugen zur Anreicherung von waffenfähigem Uran enthielten.

    Die Frage an Philipp Burkhardt: Heikle Informationen, die nicht in falsche Hände geraten dürften, war dies die einzige Begründung für die Aktenvernichtung?

    Daniel Schmidt

  • Schweizer Kohäsionshilfe wird eingesetzt

    Vor eineinhalb Jahren hat das Schweizer Volk die so genannte Kohäsionsmilliarde genehmigt. Aus dem versprochenem Geld werden nun in den neuen EU-Staaten in Mittel- und Osteuropa konkrete Projekte umgesetzt.

    Die Schweiz hat mit den jeweiligen Regierungen die Rahmenbedingungen ausgehandelt. In den nächsten Wochen können Projekte eingereicht werden.

    Marc Lehmann

  • Der neue Bahnhof in Chur

    Chur feiert neuen Bahnhof

    Nach siebenjähriger Bauzeit wird am Wochenende der neue Churer Bahnhof mit einem dreitägigen Volksfest eröffnet. Über 300 Millionen Franken wurden investiert.

    Aussen erinnert nur noch das Churer Bahnhofgebäude von 1878 an frühere Zeiten. Innen wurde die historische Baute total renoviert und den aktuellen Bedürfnissen angepasst.

    Riccarda Simonett

  • Eine Herausforderung für den öffentlichen Verkehr.

    Logistische Probleme im Vorfeld der EURO 2008

    In zwei Wochen wird in Basel die EURO 2008 angepfiffen. In den Austragungsstädten rechnet man mit rund 100 000 Menschen, die sich täglich zusätzlich durch die Städte bewegen.

    Diesen Ansturm zu bewältigen ist eine Herausforderung nicht nur für die Sicherheits- und Ordnungskräfte. Die Städte Zürich, Basel und Bern kämpfen mit jeweils unterschiedlichen logistischen Problemen.

    Daniel Schmidt

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Sabine Manz