Fiat will Opel übernehmen

Der Fiat-Konzernchef Sergio Marchionne will nach Chrysler auch noch Opel übernehmen und zum neuen Autogiganten werden.

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Ein grösserer Kanton Jura oder mehr Selbstbestimmung für den Berner Jura? Das Volk soll entscheiden.

Erstmals wird die Schweinegrippe vom Menschen auf das Schwein übertragen.

In Bellinzona beginnt der Prozess gegen die «Zigarettenmafia».

Beiträge

  • Opel wehrt sich gegen Fiats Übernahmepläne

    Fiat-Chef Sergio Marchionne wirbt in Berlin für seine Idee, die er als «himmlische Hochzeit» bezeichnet.

    Der italienische Autobauer möchte nämlich Opel, die deutsche Tochterfirma des bankrotten General-Motors Konzerns, übernehmen und dann aus Fiat, Opel und Chrysler einen neuen schlagkräftigen Konzern aufbauen.

    Doch bei Opel wächst der Widerstand. Klaus Franz, oberster Vertreter der Arbeitnehmer bei Opel, wirft Fiat vor, auf Kosten der deutschen Steuerzahler den eigenen Konzern zu sanieren.

    Ursula Hürzeler

  • Welches ist die beste Lösung für Opel?

    Die Fusion mit Fiat ist für Opel kaum die beste Lösung, doch für einen Alleingang und eine Loslösung vom Mutterkonzern General Motors stehen dem deutschen Autobauer nicht die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung.

    Und Opel muss möglichst schnell eine langfristig Lösung finden, um zu überleben.

    Manuel Rentsch

  • Keine konkreten Lösungsvorschläge im Jurakonflikt

    Bei der Gründung des Kanton Jura vor 30 Jahren entschieden sich drei Bezirke in der Region für den Verbleib beim Kanton Bern. Um diese konfliktträchtige Situation zu entschärfen, suchte die «Assemblée Interjurassienne» während 15 Jahren eine Lösung aus dem Jurakonflikt.

    Jetzt liegt der Bericht dieses Gremiums vor.

    Patrick Mülhauser

  • Der Berner Jura drängt nicht zum Kanton Jura

    Die «Assemblée Interjurassienne» schlägt die Fusion zwischen Süd- und Nordjura als möglichen Weg aus dem Jurakonflikt vor. Doch in Moutier, der grössten Gemeinde des Berner Juras, ist das Interesse an einem Kantonswechsel gering.

    Patrick Mülhauser

  • Unter der Schweinegrippe leiden auch Schweine

    In Kanada hat ein Bauer seine Schweine mit dem neuartigen Schweinegrippe-Virus angesteckt. Der Mann hatte den Krankheitserreger aus Mexiko eingeschleppt.

    Der Bauer ist laut den kanadischen Behörden inzwischen zwar wieder gesund, und der Schweinebestand unter Quarantäne. Doch es stellt sich die Frage: Was passiert, wenn das neue Virus von einem Menschen auf das Schwein zurück geht?

    Peter Maurer

  • Ein Monat nach dem Erdbeben in den Abruzzen

    Vor genau vier Wochen bebte in den italienischen Abruzzen die Erde. Von den rund 70‘000 Menschen, die bei diesem Erdbeben das Dach über dem Kopf verloren hatten, leben die meisten immer noch in notdürftig zusammengestellten Zeltsiedlungen.

    Für die meisten ist unklar, wie lange sie in diesem Provisorium bleiben müssen. Zudem leiden noch viele Betroffene darunter auch unzählige Kinder unter dem Schock, der das Erdbeben mit sich gebracht hat.

    Massimo Agostinis

  • Lugano – ein Logistikzentrum für Zigarettenschmuggel

    215 Millionen Stangen Zigaretten soll die italienische Mafia zwischen 1994 und 2001 über die Schweiz nach Montenegro und von dort nach Italien geschmuggelt haben. Der Wert der Schmuggelware wird auf mehr als eine Milliarde Franken geschätzt.

    Im grössten Gerichtsverfahren gegen die organisierte Kriminalität in der Schweiz stehen nun neun Männer vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona.

    Alexander Grass

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi