Fidel Castro tritt von der politischen Bühne ab

Er führte die kommunistische Revolution von 1959 in Kuba an. Er war während 49 Jahren Staatsoberhaupt und Chef der Streitkräfte. Nun hat Fidel Castro, der «Maximo Lider» des karibischen Inselstaates, seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Weitere Themen:

Auch die Credit Suisse muss nun einen Abschreiber in Milliardenhöhe vornehmen.

Das Fürstentum Liechtenstein ist empört über Deutschland.

Unsichere Zukunft für Präsident Musharraf in Pakistan. 

Beiträge

  • Fidel Castro tritt zurück

    Der kubanische Staatspräsident Fidel Castro hat seinen definitiven Abgang von der politischen Bühne verkündet.

    Beinahe 50 Jahre lang stand Castro an der Staatsspitze des karibischen Inselstaates, den er seit der Revolution autoritär regierte. Als «Maxmio Lider» hat der Revolutionsführer mit seinem Charisma eine Ausstrahlung entwickelt, wie kaum ein anderer Politiker im 20 Jahrhundert.

    Daniel Voll

  • Zum Davonlaufen: CS im Strudel der Kreditkrise.

    Milliardenabscheiber für Credit Suisse

    Die Credit Suisse muss weitere 2,85 Mrd. Dollar abschreiben. Damit hat die zweitgrösste Schweizer Bank wegen fauler Hypotheken-Kredite mehr als doppelt so viel Geld in den Sand gesetzt als bislang angenommen.

    Die Credit Suisse hatte vor Wochenfrist einen Jahresgewinn 2007 von 8,5 Mrd. Fr. bekannt gegeben und damit unterlegt, dass sie die Turbulenzen an den Finanzmärkten deutlich besser umschifft habe als Konkurrentin UBS. Nun soll ihr letztjähriger Gewinn nach unten korrigiert werden.

    Urs Siegrist

  • Credit Suisse, Hauptgebäude am Zürcher Paradeplatz.

    Bankenplatz Schweiz leidet

    Der Bankenspezialist Hans Geiger von der Uni Zürich sagt, der Abschreiber bei der Credit Suisse bedeute einen grossen Schaden für den Bankenplatz Schweiz.

    Die Frage an Martin Stucki von der Wirtschaftsredaktion: Wie gross ist die Verunsicherung, die der neue Abschreiber der CS auslöst?

    Danièle Hubacher

  • Liechtenstein empört über Deutschland

    Liechtenstein hat in der Banken-Affäre erstmals offiziell reagiert und sich gegenüber Deutschland empört gezeigt.

    Ihren Anfang genommen hatte die Affäre letzte Woche, als bekannt wurde, dass mehrere hundert deutsche Steuerflüchtlinge ihr Geld in liechtensteinischen Stiftungen versteckt haben sollen. Aufgeflogen ist die Sache wegen eines spektakulären Datenklaus in der Treuhandfirma des Fürstenhauses.

    Die Frage an Ausland-Redaktor Franco Battel: Was stört Liechtenstein am Vorgehen Deutschlands?

  • Musharraf verliert Parlamentswahl

    Die Partei von Pakistans Präsident Pervez Musharraf hat bei der Parlamentswahl in Pakistan eine herbe Niederlage erlitten.

    Stärkste Kraft im Parlament wurde nach Berichten des staatlichen Fernsehens die Pakistanische Volkspartei (PPP) der Ende Dezember ermordeten früheren Premierministerin Benazir Bhutto.

    Nun stellt sich die Frage nach der politischen Zukunft des umstrittenen Präsidenten?

    Ruedi Mäder

  • Mehr Unfälle auf Fussgängerstreifen

    2007 kamen in der Schweiz mehr Menschen im Strassenverkehr ums Leben als im Vorjahr. Besonders war die Zunahme von Unfällen auf Fussgängerstreifen.

    Insgesamt starben gemäss den Zahlen der Beratungsstelle für Unfallverhütung letztes Jahr 384 Personen auf Schweizer Strassen. Das sind 4 Prozent mehr als 2006. Auch die Zahl der Schwerverletzten nahm zu.

    Andrea Jaggi

Moderation: Danièle Hubacher, Redaktion: Christoph Wüthrich