Freisinnige und Liberale wollen sich zusammenschliessen

In der Schweiz entsteht eine neue Partei. Freisinnige und Liberale Partei der Schweiz wollen sich zur FLP zusammenschliessen, zur Freisinnig-Liberalen Partei. Nun sind erste Details bekannt.

Weitere Themen

Belgiens Regierung steckt in der Krise.

Die EU-Kommission will die Telekom-Tarife regulieren.

Der Kanton Freiburg hilft Jugendlichen auf Lehrstellensuche.

Beiträge

  • Fulvio Pelli (FDP) und Pierre Weiss (LPS) wollen zusammenspannen.

    Neue Partei aus FDP und Liberalen

    Dass FDP und Liberale Partei der Schweiz (LPS) künftig gemeinsame Sache machen wollen, hatten sie bereits vor einiger Zeit erklärt. Nun sind erste Details zum Zusammengehen bekannt.

    So soll die neue Partei den Namen «Freisinnig-Demokratische Partei» (FLP) tragen. Der Zusammenschluss soll am 25. Oktober erfolgen.

    Die Frage an Dieter Kohler: Handelt es sich hier um eine Fusion oder entsteht eine neue Partei?

    Danièle Hubacher

  • Proteste vor der sudanesischen Botschaft in London.

    Lob und Kritik für Haftbefehl gegen Sudans Präsidenten

    Der Chefankläger am Internationalen Strafgericht will Sudans Präsidenten Omar al-Baschir wegen Völkermordes anklagen. Umstritten ist, ob das der leidenden Bevölkerung in Darfur wirklich helfen wird.

    Während zum Beispiel Uno-Generalsekretär Ban Ki-Moon Zweifel anmeldet, sehen Nichtregierungsorganisationen in dieser Ankündigung ein notwendiges Mittel, um den Druck auf das Regime im Sudan zu erhöhen.

    Fredy Gsteiger

  • Premierminister Leterme auf dem Weg zum König.

    Belgiens Regierung vor dem Aus

    Erst hatte es fast ein Jahr gedauert, bis sie zustande kam, nun steht die belgische Regierung nach knapp vier Monaten im Amt schon wieder vor dem Aus. Premierminister Leterme bot in der Nacht seinen Rücktritt an.

    Dieser muss vom Staatsoberhaupt, König Albert II., noch angenommen werden. Obwohl die endgültige Reaktion des Palastes noch aussteht, ändert das nichts an der schwierigen Situation.

    Leterme hat mit seinem Rücktritt nach eigenen Angaben die Konsequenzen aus dem Dauerstreit zwischen niederländischsprachigen und französischsprachigen Parteien in der Regierung gezogen. Der Regierungschef hatte sich erfolglos bemüht, eine Einigung auf eine Staatsreform herbeizuführen.

    Thomas Oberer

  • Lehrstellen-Coaching für Jugendliche

    Die Situation auf dem Lehrstellenmarkt hat sich leicht entspannt. In vielen Branchen gibt es noch freie Stellen. Nicht immer aber entspricht das Angebot der Nachfrage.

    So gibt es zu Ferienbeginn noch immer viele Jugendliche, die keine berufliche Perspektive haben. Der Kanton Freiburg will diesen Jugendlichen mit einem neuen Coaching-Angebot helfen, kurzfristig doch noch eine Lehrstelle zu finden.

    Patrick Mülhauser

  • Haftstrafen nach Übergriffen am G-8-Gipfel von Genua

    Sieben Jahre nach dem von brutalen Übergriffen auf Demonstranten beim G-8-Gipfel in Genua sind 15 der 45 angeklagten Sicherheitskräfte verurteilt worden.

    Nach neunstündiger Beratung verhängte ein Strafgericht in Genua Gefängnisstrafen von fünf Monaten bis fünf Jahren. 30 Angeklagte wurden freigesprochen. Zeitungsberichten zufolge muss aber keiner der Verurteilten ins Gefängnis weil die Taten bereits verjährt sind.

    Arne Wilsdorff

Moderation: Danièle Hubacher, Redaktion: Christoph Wüthrich