Gurlitt-Erbstreit – Erfolg für Berner Kunstmuseum

  • Donnerstag, 15. Dezember 2016, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 15. Dezember 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Über 1600 Kunstwerke hat das Kunstmuseum Bern im Mai 2014 von Kunstsammler Cornelius Gurlitt vererbt erhalten.

    Gurlitt-Erbstreit – Erfolg für Berner Kunstmuseum

    Das Testament des umstrittenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt ist nach Auffassung des Oberlandesgerichts München gültig. Damit sollte die millionenschwere Kunstsammlung, zu der auch Nazi-Raubkunst gehören soll, nun dem Kunstmuseum Bern gehören. Das Gericht lässt keine Revision zu.

    Der Fakten und das Gespräch mit Catherine Hickley, die ein Buch über den Fall Gurlitt geschrieben hat.

    Ellinor Landmann und Brigitte Kramer

  • Am Ende lehnt eine Mehrheit aus SVP, FDP und BDP den Vorschlag der Einigungskonferenz ab. Das Bundesbudget sieht nun rote Zahlen von 250 Millionen Franken vor.

    Bundesbudget – Sparhammer trifft die Bundesverwaltung

    Das Bundesbudget für das kommende Jahr ist unter Dach und Fach. Die bürgerliche Sparallianz hat dem Budget den Stempel aufgedrückt: Die Bundesverwaltung muss kurzfristig 128 Millionen Franken einsparen, aufgestockt wird hingegen bei Landwirtschaft und Forschung.

    Gaudenz Wacker

  • Die Schweiz habe ihre Analyse der Konformität mit dem Personenfreizügigkeitsabkommen selber gemacht. Die Vorbehalte der EU habe die Schweiz in der Woche darauf dann «selbstverständlich auch noch zur Kenntnis genommen», schreibt das Justizdepartement.

    Der Einfluss der EU auf das neue Zuwanderungsgesetz

    Die Eidgenössischen Räte werden in der Schlussabstimmung am Freitag die Gesetzesvorlage zur Umsetzung der SVP-Initiative «gegen Masseneinwanderung» absegnen. Das neue Gesetz zur Zuwanderung setzt den Volksauftrag vom 9.

    Februar 2014 nicht wirklich um, sondern nimmt grosse Rücksicht auf das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU. Den Verdacht, dass die EU direkt Einfluss genommen habe auf die Gesetzesberatungen im Parlament, bestätigen Mitglieder der zuständigen Nationalratskommission.

    Philipp Burkhardt

  • Wie aus einer unmissverständlichen Volks-Intiative unter der Federführung der FDP ein sogenannter Inländer-Vorrang wurde. Volkspartei-Mann Schlup aus Aarberg ist mehr als nur enttäuscht von den Freisinnigen. Bild: SVP-Mitglieder warten am 9. Februar 2014 in der Krone Aarberg auf das Abstimmungsresultat.

    Neues Gesetz zur Zuwanderung – die Sieger als Verlierer

    Am 9. Februar 2014 feierte die SVP im grossen Saal des Hotels Krone im bernischen Aarberg ihren grössten Abstimmungserfolg – das Ja zur Initiative «gegen Masseneinwanderung». Am Freitag nun kommt es im Bundeshaus zur Schlussabstimmung über die umstrittene Umsetzung des Volksbegehrens.

    Was sagen die Sieger von damals? Die Nachfrage in der Krone in Aarberg.

    Peter Maurer

  • Die Kosten für die Stilllegung der Schweizer AKWs werden höher geschätzt als bis jetzt - trotzdem kommen die Betreiber günstiger weg.

    Schweizer AKW - die wahrscheinlichen Rückbaukosten

    Alle Schweizer Atomkraftwerke stillzulegen und ihre radioaktiven Abfälle zu entsorgen dürfte teurer werden als bisher angenommen: 22,8 statt 20,7 Milliarden Franken wird es nach Berechnung des Stilllegungs- und des Rückbaufonds kosten.

    Trotzdem müssen AKW-Betreiber weniger in den Fonds einbezahlen.

    Sarah Nowotny

  • Insgesamt rechnet die Nationalbank damit, dass die Schweizer Wirtschaft auch im nächsten Jahr um anderthalb Prozent wächst. Auch weil die Leute wieder mehr Geld ausgeben.

    Die Freude der SNB über die Erhöhung des US-Leitzinses

    Weil die Wirtschaft rund läuft und die Arbeitslosigkeit sinkt, hat die US-Notenbank Fed den Leitzins um ein Viertel Prozentpunkt erhöht.

    Weil damit Anlagen in US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken attraktiver werden, freut das auch die Schweizerische Nationalbank – das nimmt ein wenig Druck vom Franken. Trotzdem hält die SNB vorderhand an ihrer lockeren Geldpolitik fest.

    Iwan Lieberherr

  • SRF-Grossbritannien-Korrepondent Martin Alioth.

    Im Tagesgespräch: Martin Alioth – Gespaltenes Grossbritannien

    Die Mehrheit der Britinnen und Briten will den Austritt aus der EU. Akademiker schwanken zwischen Ratlosigkeit und Empörung, Unternehmer und Banken zeigen sich besorgt. Noch ist ungewiss, ob es wirklich zum «Brexit» kommt. Grossbritannien-Korrespondent Martin Alioth ist Gast von Ivana Pribakovic.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Afra Gallati