Hilferuf der SBB

Die SBB benötigt für den Unterhalt des Schienennetzes zusätzlich zu den budgetierten Mitteln 850 Millionen Franken pro Jahr. Die heutigen Infrastrukturkosten belaufen sich auf 2,5 Millionen Franken pro Tag.

Weitere Themen:

Nach einem schwachen ersten Halbjahr konnte Nestlé im 4. Quartal 2009 wieder zulegen. Die Zukunft sieht der Konzern vor allem in Schwellenländern wie Indien, China und Brasilien.

Es hätte die Krönung seines Comebacks werden sollen, aber Stéphane Lambiel ist auf Rang Vier gelandet. Der Walliser kann nur dank starker Schmerzmittel überhaupt noch Schlittschuh laufen.

Beiträge

  • SBB sieht Unterhalt des Eisenbahnnetzes gefährdet

    Die SBB fordert mehr Geld, um das Eisenbahnnetz instand halten zu können. Noch seien das Schienennetz und die Signalanlagen zwar sicher und gut. Für die Zukunft sieht die SBB aber schwarz - wenn es nicht jährlich 850 Millionen Franken mehr gebe. Die SBB hat sich um 60 Prozent verrechnet.

    «Das ist ein verkehrspolitisches Desaster», so Bundeshaus-Korrespondent Philipp Burkhardt. Wie realistisch ist Forderung der Bahn?

    Pascal Krauthammer und Philipp Burkhardt

  • Lambiels hoher Preis für Comeback auf dem Eis

    Stéphane Lambiel konnte sein Comback nicht mit einer Olympia-Medaille krönen - er wurde undankbarer Vierter. Der Schweizer Eiskunstläufer bezahlte einen hohen Preis, um überhaupt in Vancouver dabei sein zu können. Der Walliser kann nur noch aufs Eis, wenn er Schmerzmittel nimmt.

    «Sie sind fast meine besten Freunde», sagte er. Doch die Mittel gefährden nicht nur die Gesundheit, sondern stehen vielleicht schon bald auf der Dopingliste.

    Barbara Colpi

  • China und Brasilien sollen Nestlés Zukunft sichern

    Auch bei Nestlé hat die Wirtschaftskrise Spuren hinterlassen. Nach einem schwachen ersten Halbjahr konnte Nestle im 4. Quartal aber wieder zulegen. In Europa blieb das Wachstum im vergangenen Jahr insgesamt schwach.

    Deutlich besser läuft es dagegen im Rest der Welt, in den Schwellenländern, den aufstrebenden Volkswirtschaften wie China und Brasilien. Dort sind löslicher Kaffee, Schokolade und Biscuits aus der Schweiz zunehmend gefragt.

    Maren Peters

  • US-Zinspolitik: Langsamer Schritt zurück zur Normalität

    In der Wirtschaftskrise haben die Notenbanken rund um den Globus ihre Zinsen so stark gesenkt, wie kaum je zuvor: Es brauchte viel und billiges Geld, um die Konjunktur zu stützen.

    Nun scheint es, dass die Zeit des billigen Geldes langsam zu Ende geht: Die US-Notenbank Fed hat erstmals seit Ausbruch der Krise einen seiner Leitzinse wieder angehoben. Ist das nun die Zins-Wende?

    Eveline Kobler

  • Niederlande: Koalitionsstreit wegen Afghanistan-Einsatz

    In den Niederlanden droht die konservativ-sozialdemokratische Regierung an der Afghanistan-Frage zu scheitern. Die Nato hat um eine Verlängerung des Engagements gebeten, doch die Sozialdemokraten wollen nicht mehr mitmachen.

    Am Nachmittag muss die Regierung entscheiden wie weiter in Afghanistan, und daran wird die Regierungskoalition wahrscheinlich zerbrechen.

    Elsbeth Gugger

  • Johnny Cash als Cash-Cow?

    «American VI - Ain't No Grave» heisst eine neue CD mit zehn noch nie gehörten Songs des US-Countrysängers Johnny Cash, der im September 2003 gestorben ist. Seit heute ist sie weltweit in den Plattenläden. Das Echo der Musikmedien ist gewaltig.

    Raphael Zehnder

Moderation: Martin Stucki, Redaktion: Nathalie Christen