Immer mehr Menschen haben keine Arbeit

Im März sind nur relativ wenige Menschen neu arbeitslos gemeldet worden, die Arbeitslosenquote ist stabil geblieben. Trotzdem ist das kein gutes Zeichen, denn normalerweise nimmt sie saisonbedingt im Frühling ab.

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In Indonesien haben die über 170 Millionen Wahlberechtigten ein neues Parlament gewählt.

Die Frage, ob alternative Heilmethoden den Patienten wirklich helfen, ist äusserst umstritten.

Der britische Terrorchef nimmt den Hut, weil er aus Fahrlässigkeit Informationen über eine Anti-Terror-Razzia preisgeben hat.

Beiträge

  • Trübe Aussichten auf dem Schweizer Arbeitsmarkt

    Die neuen Arbeitsmarktdaten geben auf den ersten Blick keinen Anlass zur Beunruhigung: Die Quote liegt stabil bei 3,4 Prozent. Trotz Wirtschaftskrise stieg die Zahl der Menschen ohne Arbeitsplatz nur leicht um rund 2000. Trotzdem: Grund zur Freude gibt es nicht.

    Philippe Erath

  • Arbeitslos: Die Gesichter hinter abstrakten Zahlen

    135 000 Menschen ohne Arbeit sind es derzeit, bis zum kommenden Jahr könnte die Zahl auf 200 000 steigen. Für viele Menschen sind das abstrakte Zahlen. Was sie nicht zeigen, sind die Gesichter dahinter.

    Immer häufiger trifft es Menschen, von denen man nicht annehmen würde, dass sie um ihre Stelle bangen mussten.

    Fredy Gasser

  • Indonesiens Wandel von der Diktatur zur Demokratie

    In Indonesien sind rund 240 Millionen Menschen aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Das Land, dessen Bewohner auf mehr als 6000 Inseln leben, gilt als stabilste Demokratie in der Region. Das war nicht immer so.

    Bis vor elf Jahren hatte Diktator Suharto Indonesien jahrzehntelang mit harter Hand regiert. Nach seinem Sturz ging die Angst um, das Land könnte im Chaos versinken. Das geschah nicht.

    Wie war dieser Wandel möglich?

    Curdin Vincenz

  • Korruption in Indonesien: Relikt vergangener Tagen

    Trotz demokratischer Strukturen und wirtschaftlicher Fortschritte in Indonesien: Ein Übel aus den Zeiten der Diktatur ist nicht verschwunden - die Korruption.

    Bernd Musch-Borowska

  • Komplementärmedizin spaltet die Experten

    Am 17. Mai stimmen die Schweizerinnen und Schweizer über die Komplementärmedizin ab. Die Vorlage sieht einen neuen Verfassungsartikel vor, in dem festgehalten wird, dass alternative Behandlungsmethoden im Gesundheitswesen berücksichtigt werden.

    Klassische Homöopathie und Pflanzenheilkunde sollen wieder in die Grundversicherung aufgenommen werden. Die Befürworter schwören auf die Methoden der Komplementärmedizin und finden, sie seien ihr Geld wert.

    Anders sieht das Bundesrat Pascal Couchepin, der die alternativen Methoden 2005 aus der Grundversicherung kippte. Warum gehen die Meinungen über die Wirksamkeit so auseinander?

    Christine Wanner

  • Missgeschick: Oberster britischer Terrorfahnder tritt zurück

    Der Chef der britischen Terrorismusabwehr, Bob Quick, ist nach einem peinlichen Missgeschickt von seinem Amt zurückgetreten. Quick hatte einen Stapel geheimer Papiere offen unter dem Arm getragen, als er auf dem Weg in den Amtssitz des Premierministers war.

    Das heikle Papier war auf Fotos erkennbar.

    Darauf festgehalten waren allem Anschein nach Pläne für eine Anti-Terrorrazzia im Nordwesten Englands. Dass Quick sie offen herumtrug, führte schliesslich dazu, dass die Razzia vorgezogen werden musste. Zwölf Menschen wurden unter dem Verdacht festgenommen, Anschläge in Grossbritannien geplant zu haben.

    Martin Alioth

Moderation: Christoph Wüthrich, Redaktion: Curdin Vincenz