Irak: Strategiewechsel zum Schutz Bagdads

  • Mittwoch, 10. Juni 2015, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 10. Juni 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Provinz Anbar liegt wenige Kilometer vor Bagdad und ist zu 90 Prozent in den Händen des IS.

    Irak: Strategiewechsel zum Schutz Bagdads

    Genau vor einem Jahr stürmte die Terrormiliz IS die zweitgrösste Stadt des Irak, die Stadt Mosul. Die irakische Armee sollte die Stadt zurückerobern mit Hilfe von Kurden, Sunniten und den USA. Jetzt aber sehen die Pläne anders aus. Gespräch mit Birgit Svensson, Journalistin in Bagdad.

    Ivana Pribakovic

  • Viele christliche Flüchtlinge haben im Zentrum «Karma» im christlich geprägten Stadtviertel von Erbil, Ainkawa Schutz gefunden. Die Eingangshalle des umgenutzten Gewerbehauses dient als Aufenthalts- und Gebetsraum.

    Keine Hoffnung auf baldige Rückkehr

    Die Christen aus Mosul und Umgebung sind vor einem Jahr vor den IS-Milizen geflohen. Im Quartier Ainkawa bei Erbil haben manche Schutz gefunden. Ein Besuch im Zentrum «Karma», in dem mehrere Dutzend Flüchtlingsfamilien auf engstem Raum versuchen, ihr Leben zu organisieren.

    Philipp Scholkmann

  • Gerichte dürfen nur noch Geldstrafen von höchstens 180 Tagessätzen aussprechen und nicht mehr bis zu 360 Tagessätzen.

    Statt Bussen wieder mehr Gefängnis

    Mittelschwere Delikte können wieder vermehrt mit Gefängnis bestraft werden. National- und Ständerat haben dafür die Voraussetzungen geschaffen. Doch während dies die Linke freut, ärgert sich die SVP.

    Philipp Burkhardt

  • Die Fälle um Potentatengelder ziehen sich oft über Jahre hin, im Fall des haitianischen Diktators Duvalier sind es mittlerweile rund drei Jahrzehnte. Der Vorschlag der Rechtskommission im Nationalrat würde das Gesetz massgeblich schwächen.

    Nationalrat schwächt Potentatengelder-Gesetz ab

    Der Bundesrat will Potentatengelder rascher einziehen und rückerstatten können. Der Nationalrat hat am Mittwoch bei der Beratung zum neuen Gesetz dieses aber in einzelnen Punkten abgeschwächt. Die Entscheide und ein Überblick über die bedeutendsten Fälle von Diktatorengeldern in der Schweiz.

    Jan Baumann und Anna Lemmenmeier

  • Die Mafia riss ich auch die Renovation des städtischen Parlaments in Rom unter den Nagel.

    Die Mafia, die wahre Herrscherin über Rom

    Wenn die Stadt Rom Aufträge vergibt, dann hat meist das organisierte Verbrechen die Hände im Spiel und zweigt städtische Gelder ab. Neustes Beispiel: die Restaurierung des städtischen Parlamentssaals im Kapitol.

    Franco Battel

  • James Last lebte bis zu seinem Tod in Florida.

    Bandleader James Last ist gestorben

    Der deutsche Musiker starb nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 86 Jahren. Last war der erfolgreichste deutsche Bandleader nach dem Zweiten Weltkrieg und verkaufte hunderte Millionen Platten und CDs.

    Andrea Christen

  • Olivier Longchamp von der Nichtregierungsorganisation Erklärung von Bern.

    Wie umgehen mit dem Geld von Diktatoren?

    Marcos. Duvalier. Ben Ali. Mubarak. Alle haben oder hatten Geld in der Schweiz. Ein Gesetz soll den Umgang mit so Geldern regeln: der Nationalrat hat darüber diskutiert. Olivier Longchamp von der Erklärung von Bern ist Gast von Susanne Brunner im Tagesgepräch.

    Susanne Brunner

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Müller