Juncker spricht Klartext in Sachen Flüchtlingspolitik

  • Freitag, 15. Januar 2016, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 15. Januar 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erhebt den Zeigefinger und appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der EU-Politiker.

    Juncker spricht Klartext in Sachen Flüchtlingspolitik

    Wenn es der EU nicht gelinge, die Flüchtlingskrise zu bewältigen, dann werde auch der europäische Binnenmarkt scheitern, das zentrale Projekt des europäischen Einigungsprozesses. Das sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

    Gleichzeitig zog er Bilanz über das letzte Jahr und blickte voraus auf das kommende. Er sprach dabei den Politikern ins Gewissen, ihre Verantwortung wahrzunehmen.

    Oliver Washington

  • Das routinemässige präoperative Röntgen des Brustkorbs sei unnütz, meint die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM).

    Diagnose: Behandlung nutzlos und teuer

    Vor knapp zwei Jahren erstellten die Schweizer Hausärzte eine Liste mit fünf Behandlungen, die Mediziner vermeiden sollten, weil sie oft unnötig seien und bloss die Kosten in die Höhe trieben. Die Spezialärzte hätten folgen sollen, doch passiert ist nichts.

    Die Akademie der medizinischen Wissenschaften reagiert verärgert und erhöht nun den Druck.

    Monika Zumbrunn

  • Im 2015 kamen rund 40‘000 Asylsuchende in die Schweiz. Nur 112 Personen mussten Vermögenswerte abgeben. Weniger als eine Viertelmillion Franken kam so zusammen. Bild: Eine syrische Migrantin bei der Ankunft in Buchs, SG.

    Asylsuchende müssen Vermögen abgeben - ein Beitrag an die Kosten

    Das dänische Parlament diskutiert derzeit über einen umstrittenen Gesetzentwurf: die Beschlagnahmung von Wertsachen einreisender Flüchtlinge. In der Schweiz gibt es diese Praxis seit genau 20 Jahren.

    Asylsuchende müssen bei der Einreise Bargeld und andere Vermögenswerte über 1000 Franken abgeben.

    Dominik Meier

  • Wird die demokratische progressive Oppositionspartei das Zepter übernehmen? Bild: Unterstützer der  Wahlkampfveranstaltung vor der Wahl in Taichung, Taiwan, am 15. Januar 2016.

    Chinas skeptischer Blick auf Taiwan

    Morgen Samstag wird in Taiwan das Parlament und ein Präsident gewählt. Taiwans lebendige Demokratie scheint für die Militärmacht China eine Gefahr und sie sieht Taiwan noch immer als abtrünnige Provinz und nicht als unabhängigen Staat.

    Acht Jahre lang war in Taiwan die Kuomintang-Partei an den Schalthebeln. Nun wird ein Machtwechsel durch die Fortschrittspartei erwartet. Wo steht Taiwan heute?

    Martin Aldrovandi

  • Mazedoniens Premier- Minister Nikola Gruevski.

    Mazedoniens Premier macht Weg frei für Neuwahl

    Seit einem Jahr brodelt es in Mazedonien. Ein Abhörskandal hat das Vertrauen zwischen Regierung und Opposition zerrüttet. Um das Land vor dem Abgleiten in Gewalt zu bewahren, vermittelte die EU ein Abkommen, das vorgezogene Neuwahlen im April vorsieht, sowie den Rücktritt des Regierungschefs.

    Nikola Gruevski reicht jetzt tatsächlich ein Rücktrittsschreiben ein. Aber noch gibt es keinen Grund zum Aufatmen.

    Grund zum Aufatmen.  Christoph Wüthrich

  • Dieudonné: genialer Komiker oder Antisemit?

    Dieudonné: Judenvernichtung als Gaudi?

    Der französische Komiker Dieudonné polarisiert. Mit derben Witzen über Juden, über die Judenvernichtung. Derzeit zeigt Dieudonné sein Programm in Nyon. Seine Fans reisen aus Frankreich und der ganzen Westschweiz an, ebenso seine Gegner.

    Was lieben seine Fans? Was beunruhigt seine Gegner? Ein Stimmungsbild aus dem Théâtre de Marens in Nyon.

    Sascha Buchbinder

  • Rudolf Strahm, Alt SP-Nationalrat und ex-Preisüberwacher (links) und Peter Fischer, NZZ-Wirtschaftschef.

    Im «Tagesgespräch»: Rudolf Strahm und Peter Fischer

    Vor genau einem Jahr hob die Schweizerische Nationalbank den Euro-Mindestkurs auf. Die Exportnation Schweiz wurde zu einem Strukturwandel gezwungen. Wo sie heute steht, diskutieren Rudolf Strahm und Peter Fischer im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann.

    Marc Lehmann

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Mark Livingston