Kampf der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz

Das Staatsskretariat für Wirtschaft Seco und das eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau haben eine Studie über die sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz in Auftrag geben.

Das Fazit des Berichts ist erschreckend: Über ein Drittel der Frauen und jeder zehnte Mann machen diesbezüglich schlechte Erfahrungen.

Weitere Themen:

Der Stromregulator soll den Stromlieferanten auf die Finger schauen.

Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel kämpft um die grosse Koalition.

US-Präsident George Bush beendet seine Reise durch den Nahen Osten. 

Beiträge

  • Bund will sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz bekämpfen

    Die Hälfte der Erwerbstätigen riskiert am Arbeitsplatz sexuelle Belästigungen. Jede dritte Frau und jeder zehnte Mann müssen sich anzügliche Sprüche anhören, Obszönitäten gefallen lassen oder unerwünschte Körperkontakte erdulden.

    Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Mann und Frau und des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco. Nun sagt der Bund der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz den Kampf an.

    Elmar Plozza

  • Achtung Hochspannung.

    Stromregulator soll Produzenten auf die Finger schauen

    Was passiert, wenn der Strommarkt geöffnet wird? Explodieren die Preise für die Konsumenten? Oder fühlt sich niemand mehr für die Wartung der Stromnetze verantwortlich?

    Damit sich solche Befürchtungen nicht bewahrheiten, hat der Bundesrat auf Anfang Jahr einen so genannten Stromregulator eingesetzt, den ehemaligen Appenzeller Ständerat Carlo Schmid.

    Nathalie Christen

  • Fr. Chopin: Préludes op. 28 etc.

    Rafal BlechaczDG 477 6592

  • Bundeskanzlerin Merkel kämpft um die Koalition

    Knapp zwei Wochen vor den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen geht es in Berlin grob zu und her. Vertreter der Regierungsparteien SPD und der CDU streiten sich lauthals über Themen wie Jugendkriminalität und Wahlkampfstil.

    Nun hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Notbremse gezogen und zu einer Medienkonferenz eingeladen. Hat sie nun die Wogen geglättet?

    Ivana Pribakovic im Gespräch mit Ursula Hürzeler

  • Deutliche Worte Saudi-Arabiens an US-Präsident Bush

    Nach aussen hin verläuft der Besuch von US-Präsident George Bush in Saudi-Arabien in Minne. Dies entspricht den Erwartungen, denn die beiden Länder sind seit Jahren enge Verbündete.

    Hinter den Kulissen rumort es aber: Die Saudis scheinen nicht bereit, die harte Haltung des USA gegenüber Iran mitzutragen. Stattdessen mahnen sie Bush mit deutlichen Worten zur Mässigung.

    Fredy Gsteiger

  • Geschlossene Schulen wegen Müllnotstand in Neapel

    Die Müllberge in Neapel werden immer grösser, trotz des Notstandsplans der italienischen Regierung. Wo Kehrichtdeponien neu eingerichtet oder alte wiedereröffnet werden sollen, protestiert die Bevölkerung.

    Die Anwohner stellen sich bange Fragen über die Folgen der Abfallentsorgung für ihre Gesundheit. Viele Schulen bleiben deshalb geschlossen.

    Rolf Pellegrini

  • Zeichen der Besonnenheit in Kenia

    In Nairobi kommt das neu gewählte kenianische Parlament zusammen. Die Abgeordneten wählen den Parlamentsvorsitzenden. Ob die Anhänger von Präsident Mwai Kibaki oder die Anhänger der Opposition diesen einflussreichen Posten besetzen können, ist noch völlig offen.

    Das Klima im Land ist angespannt, die angekündigten landesweiten Proteste könnten wieder zu offener Gewalt führen. Und doch gibt es auch Zeichen der Menschlichkeit und Besonnenheit.

    Ruedi Küng

Moderation: Ivana Pribakovic