Kampfpause im Gazastreifen

Die Israeli machen den Weg frei für Hilfslieferungen in den Gazastreifen. Die internationalen Bemühungen um einen Waffenstillstand laufen weiter auf Hochtouren.

Weitere Themen:

Wegen des Gas-Streits frieren die Menschen in Osteuropa, besonders in Bulgarien.

Geeint treten Bauern, Arbeitgeber, Gewerbeverband und die Economiesuisse auf für ein Ja zur Weiterführung der Personenfreizügigkeit.

Im Kampf gegen Aids ist Brasilien ein Vorbild für die gesamte Dritte Welt.

Beiträge

  • Feuerpause im Gazastreifen

    Verletzte Frauen, leblose Körper von Kindern, Trümmer und Ruinen - erschütternde Szenen aus dem Gazastreifen flimmern über die Bildschirme auf der ganzen Welt.

    Die internationalen Bemühungen um einen Waffenstillstand laufen seit Tagen auf Hochtouren. Ein Waffenstillstand ist zwar noch in weiter Ferne; aber die israelische Armee hat am Vormittag zumindest eine Feuerpause eingelegt.

    Ruedi Mäder

  • Nahost-Konflikt: Zurück auf Feld eins

    Die Gewalt stoppen und das Leiden der Bevölkerung mildern: Das ist das vordringliche Ziel im Gazastreifen.

    Erst danach könne man sich wieder Gedanken machen über grundsätzliche und langfristige Friedensbemühungen im israelisch-palästinensischen Konflikt, sagt Menachem Klein, Politik-Wissenschaftler in Tel Aviv.

    Er ist einer der Mitbegründer der so genannten «Genfer Initiative». Die Initiative, die vor fünf Jahren gestartet wurde, zeichnet einen detaillierten Weg zum Frieden auf und geht auch auf die heiklen Fragen ein.

    Iren Meier

  • Elektrische Heizöfen finden reissenden Absatz in Bulgarien.

    Bulgarien friert wegen Gasstreit

    Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine wird immer härter. Seit Mittwochmorgen fliesst kein russisches Gas mehr über die Ukraine nach Westeuropa. Vor allem Bulgarien leidet.

    Westeuropa ist von der Situation noch kaum betroffen, es kann sich auf anderen Wegen mit Gas versorgen.

    Anders sieht es in Osteuropa aus. Diese Länder sind fast ausnahmslos auf russisches Gas angewiesen. Die Gas-Knappheit ist in einigen Ländern bereits deutlich zu spüren.

    Marc Lehmann

  • Bührer warnt vor einem Nein zur Erweiterung des freien Personenverkehrs.

    Bauern und Gewerbe gemeinsam für Freizügigkeit

    Die Wirtschaftsverbände machen mobil für ein Ja zur Weiterführung der freien Personenverkehrs: Bei der Abstimmung am 8. Februar gehe es um den Wirtschaftsstandort Schweiz.

    Arbeitsplätze von der EU abhängig
    In Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs sei die Weiterführung der bilateralen Verträge mit der EU von enormer Bedeutung, sagten Vertreter des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse, des  Arbeitgeberverbandes, des Gewerbeverbandes und des Bauernverbands vor den Medien in Bern.

    Eine Kündigung der Verträge hätte für viele Unternehmen verheerende Folgen, warnte Gerold Bührer, Präsident von Economiesuisse. Jeder dritte Arbeitsplatz sei vom Handel mit der EU abhängig.

    Priscilla Imboden

  • Freizügigkeit: Rumänen in der Schweiz

    Sagt die Schweizer Bevölkerung am 8. Februar Ja zur Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit mit der EU, dann können auch Bulgaren und Rumänen der Schweiz leben und arbeiten.

    Bedingung ist, dass Einwanderer eine Arbeitsstelle vorweisen können. Wer sind diese Menschen? Inlandredaktorin Andrea Jaggi hat ein rumänisches Ehepaar in Hünibach am Thunersee besucht.

    Andrea Jaggi

  • Brasiliens vorbildlicher Kampf gegen Aids

    Im Kampf gegen Aids ist Brasilien ein Vorbild für die gesamte Dritte Welt. Es versorgt alle Erkrankten gratis mit Medikamenten. Aufklärung und Vorbeugung werden gross geschrieben.

    In diesem Jahr gehen die Gesundheitsbehörden in Brasilien noch einen Schritt weiter: Sie verteilen über eine Milliarde Gratis-Kondome an die Bevölkerung. Darunter - auch das ist neu - solche aus Naturkautschuk aus dem Regenwald.

    Ulrich Achermann

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich