Leuthard gibt keine Entwarnung

Nach der koordinierten Hilfsaktion der Euro-Staaten befinden sich die Börsen auf Erholungskurs. In Bern gibt sich Wirtschaftsministerin Doris Leuthard zurückhaltend.

Weitere Themen:

Der britische Premier Gordon Brown wird zum gefeierten Vorreiter in der Finanzkrise.

Deutschland steht nach Ansicht von Wirtschafts-Experten am Rande einer Rezession.

Der Agrotourismus in der Schweiz soll stärker gefördert werden.

Beiträge

  • Bundesrätin Doris Leuthard gibt noch keine Entwarnung.

    Leuthard gibt noch keine Entwarnung

    Weltweit reagieren Börsen mit Kursgewinnen auf die internationalen Hilfsaktionen. Für Bundesrätin Doris Leuthard ist dies noch kein Grund, um die Krise für beendet zu erklären.

    Noch sei nicht klar, ob das Vertrauen in das Kreditgeschäft tatsächlich wieder eingekehrt sei.

    Es brauche sicher noch eine längere Beobachtungsphase, erklärte Wirtschaftsministerin Leuthard gegenüber Schweizer Radio DRS.

    Pascal Krauthammer

  • Schweiz muss aus der Krise lernen

    Die Schweiz ist weitgehend von der Finanzkrise verschont geblieben. Doch sie hat dennoch Spuren hinterlassen. Von Links bis Rechts sind sich Politikerinnen und Politiker einig: Es brauche ein Umdenken.

    Die Politk müsse sich Gedanken darüber machen, welche Lehren die Schweiz aus dem weltweiten Bankencrash ziehen soll, lautet der gemeinsame Tenor im Bundeshaus.

    Oliver Washington

  • Britische Premierminister Gordon Brown.

    Gordon Brown: Vom Buhmann zum Retter

    Noch vor kurzem war der britische Premier Gordon Brown der Buhmann der Nation. Inzwischen geniesst er den Ruf eines «Weissen Ritters», der den internationalen Finanzmarkt aus der Krise rettet.

    Europäische Länder und auch die USA kopieren die britische Lösung, bei der Banken teilverstaatlicht werden und der Staat Kreditgarantien vergibt.

    Damit ist Brown zum gefeierten Vorreiter geworden für einen neuen Umgang mit den internationalen Finanz-Instituten.

    Martin Alioth

  • Opel drosselt die Produktion.

    Finanzkrise drosselt Autoproduktion

    Die Automobil-Industrie wird in diesen unsicheren Zeiten ihre Neuwagen kaum mehr los, und viele Werke drosseln die Produktion, so zum Beispiel Opel, die General-Motors-Tochter.

    Im deutschen Eisenach lässt Opel drei Wochen lang überhaupt keine Autos mehr vom Band rollen. Aus der Finanzkrise ist eine «Real-Wirtschafts-Krise» geworden, deren Auswirkungen eine ganze Region zu spüren bekommt.

    Veronika Meier

  • Deutschland erwartet einen Anstieg der Erwerbslosenquote.

    Deutsche Wirtschaft am Rande einer Rezession

    Die neusten Gutachten von Konjunkturforschern warnen vor einer Rezession. Mit dem Zuspitzen der Finanz-Krise hätten sich die Aussichten für das nächste Jahr noch einmal verschlechtert, heisst in einem gemeinsamen Gutachten von acht Wirtschafts-Instituten.

    Die Experten korriegieren ihre Progranosen für 2009 stark nach unten: statt 1,2 Prozent erwarten sie für die Deutsche Wirtschaft nur noch ein Wachstum von 0,2 bis 0,4 Prozent für nächstes Jahr. Ausserdem erwarten sie einen weiteren Anstieg der Erwerbslosenquote.

    Ursula Hürzeler

  • In der Schweiz werden «Ferien auf dem Bauernhof» kaum angeboten.

    Kaum Ferien auf Schweizer Bauernhöfen

    In den Nachbarländern Italien und Österreich sind «Ferien auf dem Bauernhof» sehr beliebt und für Bauern ein willkommener Nebenerwerb. Nicht so in der Schweiz.

    In der Schweiz nutzen die Bauern diese Art von Nebenerwerb noch wenig. Das zeigt eine Studie der SAB, der Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete.

    Die Studie skizziert auch, was zu tun wäre, um dieser bäuerlichen Tourimusbranche auch hierzulande zum Durchbruch zu verhelfen

    Toni Koller

  • Die Feuerwehr versucht den Barnd zu löschen.

    Kalifornien kämpft gegen das Feuer

    In Kalifornien brennen rund 4 000 Hektar Wald und Buschland. Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat für die Bezirke Los Angeles und Ventura den Notstand ausgerufen. Zwei Menschen kamen ums Leben.

    Mehr als 1 000 Feuerwehrleute kämpfen mit Unterstützung von Löschflugzeugen gegen zwei Brände am nordöstlichen und westlichen Ende des San-Fernando-Tals. In der schluchtenreichen Region gingen mindestens 37 Fertighäuser in Flammen auf.

    Die Brände wurden von dem für die Region typischen Santa-Ana-Wind angefacht, der in Böen Geschwindigkeiten bis zu 110 Kilometern in der Stunde erreicht.

    Jan Tussing

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston