Machtkampf bei Sulzer

Bei der Generalversammlung des Winterthurer Industriekonzerns Sulzer darf der russische Grossaktionär Viktor Vekselberg mitstimmen. Damit steht die Wiederwahl von Sulzer-Präsident Ulf Berg auf Messers Schneide.

Weitere Themen:

Das schwere Erdbeben in den Abruzzen offenbart einen Blick auf ein marodes Italien.

Ein geheimer Bericht des Roten Kreuzes macht klar, dass sich in Guantánamo Ärzte an der CIA-Folter beteiligt haben.

Über 200 000 Menschen haben gegen die geplante Rentenkürzung unterschrieben.

Beiträge

  • Machtkampf bei Sulzer

    Die Wiederwahl von Sulzer-Präsident Ulf Berg ist an der Sulzer-Generalversammlung auf Messers Schneide.  Der russische Grossaktionär Viktor Vekselberg darf an der GV trotz des gegen ihn eröffneten Strafverfahrens mitbestimmen.

    Vekselberg möchte den langjährigen Verwaltungsratspräsidenten Berg stürzen. Dieser gab bekannt, Vekselbergs Renova-Beteiligungs-Gruppe stünden zwei bis drei Verwaltungsräte zu.

    Beat Soltermann und Susanne Giger

  • Folter in Guantánamo unter Aufsicht von Ärzten

    In Guantánamo und andern US-Militärgefängnissen wurde gefoltert. Zu diesem eindeutigen Schluss kommt ein Geheimreport des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).

    Zudem hat medizinisches Personal die Folterungen gefangener Terrorverdächtiger nicht nur überwacht, sondern in einigen Fällen auch dabei geholfen.

    Das IKRK verfasste die Studie bereits vor zwei Jahren, nun hat sie das Magazin «The New York Review of Books» auf seiner Webseite veröffentlicht.

    Max Akermann

  • 250 Todesopfer im italienischen Erdbebengebiet

    Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben in L'Aquila ist die Zahl der Todesopfer auf 250 gestiegen. Rund 1000 Menschen wurden verletzt, wie die Behörden mitteilen. 17 000 Menschen sind obdachlos.

    Die Solidarität ist gross, viele Freiwillige bieten ihre Arbeitskraft an. Doch das Erdbeben offenbart auch eine veraltete Infrastruktur.

    Massimo Agostinis

  • 200 000 Unterschriften gegen Rentenkürzungen

    Die Rentenkürzung in der zweiten Säule kommt vors Volk. Das Referendumskomitee hat rekordverdächtige 205 000 Unterschriften gegen die geplante BVG-Revision bei der Bundeskanzlei deponiert.

    Linke Parteien, Gewerkschaften, Rentner- und Konsumentenorganisationen wehren sich mit dem Referendum gegen den Entscheid des Parlaments, den Mindestumwandlungssatz in der zweiten Säule (BVG) bis 2015 schrittweise auf 6,4 Prozent zu senken.

    Statt rund 7000 Franken wie heute gäbe es dann pro 100 000 Franken Alterskapital nur noch 6400 Franken Rente.

    Marcel  Jegge

  • Trotz Krise essen Schweizer mehr auswärts

    Das Schweizer Gastgewerbe hat im vergangenen Jahr trotz der Wirtschaftskrise profitiert. Die Schweizer gaben 2008 für Essen und Trinken in Gastlokalen 20,3 Milliarden Franken aus, 1,3 Milliarden Franken mehr als im Vorjahr.

    Zu diesem guten Ergebnis habe vor allem der Getränkeumsatz beigetragen, teilte der Branchenverband Gastrosuisse mit. Im ersten Quartal des Jahres 2009 wurden allerdings 4,6 Prozent weniger ausgegeben als im vierten Quartal 2008.

    Dagmar Zumstein

Moderation: Curdin Vincenz, Redaktion: Christoph Wüthrich