Millionenflops. Regelverstösse. Bestechung. Im Seco

Beiträge

  • Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe an einen Seco-Kadermann eine administrative Untersuchung angeordnet.

    Millionenflops. Regelverstösse. Bestechung. Im Seco

    Wenn es um die Vergabe von Informatik-Projekten geht, jagen sich in der Bundesverwaltung die Skandale. Die neuste Enthüllung: Ein Kadermann beim Staatssekretariat für Wirtschaft Seco soll einer Informatikfirma jahrelang überteuerte Aufträge zugeschanzt haben.

    Dominik Meier

  • Roche-CEO Severin Schwann gibt an der Jahresmedienkonferenz des Pharmakonzerns einen Gewinn vonn 11,4 Milliarden Franken bekannt.

    Roche und die Zukunft von Krebsmedikamenten

    Herceptin, Avastin und MabThera: Die drei Krebsmedikamente haben den Pharmakonzern Roche im vergangenen Jahr reich gemacht. Aber die Zeit dieser Verkaufsschlager neigt sich dem Ende zu. Was kommt danach?

    Eveline Kobler

  • Niemand weiss, wie viele Frauen im Kanton Graubünden freiwillig auf der Strasse und in Bordellen als Prostituierte arbeiten. In dieser Branche ist auch Menschenhandel noch immer verbreitet.

    Graubünden ignoriert den Menschenhandel

    Der Bund hat 2012 einen Aktionsplan gegen Menschenhandel lanciert. Die meisten Kantone haben das Thema inzwischen aufgegriffen und wollen Menschenhandel und Zwangsprostitution aufdecken und bekämpfen. Nicht so der Kanton Graubünden, obwohl auch dort viele Prostituierte nicht freiwillig arbeiten.

    Luca Laube

  • Die ägyptische Regierung kontrolliert die Presse zunehmend schärfer.

    Ägypten geht gegen JournalistInnen vor

    Die ägyptische Justiz beschuldigt 20 Mitarbeiter des internationalen Fernsehsenders al-Jazeera der Unterstützung von Terroristen. Acht von ihnen sitzen in Untersuchungshaft, auch ein ehemaliger BBC-Reporter. Werden JournalistInnen in ihrer Tätigkeit eingeschränkt?

    Astrid Frefel

  • 1. Mai 2011: Die Polizei verhaftete viele Demonstranten noch vor dem Ende der offiziellen Kundgebung.

    Bundesgericht rügt 1.-Mai-Polizeieinsatz in Zürich

    Jahrelang standen die 1.-Mai-Demonstrationen in Zürich unter dem Eindruck von gewalttätigen Nach-Demonstrationen. Bis dann 2011 die Polizei sozusagen präventiv 500 Personen einkesselte und abführte. Die berüchtigte Nachdemo blieb aus.

    Das Bundesgericht sagt jetzt: Die Rechte der Demonstrierenden müssen künftig besser geschützt werden.

    Sascha Buchbinder

  • Ein Kleinbus der Gaurdia di Finanza, der italienischen Finanzpolizei, filmt in die Schweiz einreisende Passanten, um  eventuelle Steuerflüchtlinge zu entdecken.

    Italiens Finanzminister in Bundesbern

    Der Besuch des italienischen Finanzministers Saccomanni weckt Erwartungen. In Wirtschaftskreisen, vor allem aber in Tessiner Bankenkreisen, hofft man, dass ein Teil der offenen Probleme gelöst werden können. Die Stichworte: Steuerstreit und Grenzgängerabkommen.

    Die Hoffnungen dürften aber enttäuscht werden.

    Massimo Agostinis

  • Filippo Lombardi, Tessiner Ständerat.

    Filippo Lombardi zu Steuerstreit+Grenzgängerabkommen mit Italien

    In Bern verhandeln die Schweiz und Italien in Sachen Steuerstreit. In diese Verhandlungen platzt nun eine Forderung aus dem Tessin: der Kanton will das Grenzgängerabkommen mit Italien kündigen. Der langjährige Tessiner Ständerat Filippo Lombardi ist in Bern dabei - und Gast von Susanne Brunner.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Thomas Müller