Nationalrat tritt auf Waldgesetz nicht ein

Der Nationalrat will vom revidierten Waldgesetz nichts wissen.

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Der Ständerat schickt den Bundesrat mit dem Media-Abkommen zurück nach Brüssel.

Flüchtlinge, die nach Irak zurückkehren, sind ein Problem.

Das europäische Weltraumlabor Columbus soll von Florida aus ins All getragen werden.

Beiträge

  • Nationalrat weist Waldgesetz zurück

    Der Nationalrat will vom revidierten Waldgesetz nichts wissen. Auf Antrag seiner Umweltkommission trat er einstimmig nicht auf die Vorlage ein. Der Bundesrat hatte diese als indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Rettet den Schweizer Wald» erarbeitet.

    Gegner gab es auf beiden politischen Seiten: Die Linke befürchtete wegen dem neuen Waldgesetz Rodungen im grossen Ausmass, die Rechte fand, Waldbesitzer würden zu stark bevormundet, so dass sie kaum noch Holz schlagen können.

    Nathalie Christen

  • Förster kämpfen mit nachwachsendem Wald

    Der Rohstoff Holz ist gefragt wie lange nicht mehr. Und der Holzvorrat in den Wäldern ist gross: auf jeden Einwohner in der Schweiz kommen 66 Bäume.

    In Graubünden, dem Kanton mit der grössten Waldfläche, sind es gar tausend Bäume pro Einwohner; und der Wald wächst dort noch viel stärker als im Landesdurchschnitt. Doch wer denkt, dass dies den Förstern Freude bereitet, irrt.

    Roland Wermelinger

  • Ständerat weist Abkommen mit der EU zurück

    Der Ständerat hat das Media-Abkommen mit der EU an den Bundesrat zurückgewiesen. Grund: Das Filmförderungsprogramm ist mit der Zulassung von Alkoholwerbung in ausländischen TV-Werbefenstern verknüpft.

    Wieso überhaupt sind die beiden Bereiche von einander abhängig?

    Daniel Schmidt im Gespräch mit Pascal Krauthammer

  • Fragwürdige Massenverhaftung in Luzern

    Am Vorabend der Euro 08-Auslosung in Luzern hatte die Polizei eine unbewilligte Demonstation aufgelöst, 245 Leute vorübergehend festgenommen und in ein Hilfsgefängnis gesteckt.

    Dort wurden die Menschen stundenlang festgehalten und mussten sich zum Teil nackt ausziehen. Selbst die konservative «NZZ» schreibt nun von «unwürdigen Zuständen». Der massive Polizeieinsatz wirft Fragen auf.

    Elmar Plozza

  • Rückkehr nach Irak ist nicht ohne Risiko

    In den letzten Wochen sind immer mehr Irak-Flüchtlinge in ihr Heimatland zurückgekehrt. Grund ist die abnehmende Gewalt im Land. Tatsächlich weisen Statistiken weniger Gewaltopfer und Anschläge in der irakischen Haupstadt aus als noch im Sommer oder Frühling.

    Aber ist die Situation bereits so, dass eine Rückkehr möglich ist? Das Uno-Flüchtlingshilfswerk beurteilt die Lage mit allergösster Skepsis.

    Iren Meier

  • ESA-Labor auf dem Weg zur ISS

    Der nächste Start des Space Shuttles Atlantis zur Internationalen Raumstation ISS wäre für heute Abend geplant gewesen, wurde nun aber kurzfristig verschoben. An Bord der Atlantis befindet sich das Weltraumlabor «Columbus».

    Es ist der wichtigste Beitrag der europäischen Raumfahrtagentur ESA zur ISS.

    Über eine Milliarde Franken hat «Columbus» gekostet, und es soll der Forschung im All eine neue Heimat bieten.

    Thomas Häusler

Autor/in: Daniel Schmidt