Nestlé kauft Henniez

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé will die Getränkegruppe Henniez übernehmen.

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In der Schweiz können weitere gentechnisch veränderte Pflanzen freigesetzt werden.

Zwei Bombenanschläge haben das pakistanische Rawalpindi erschüttert.

Der SPD-Chef wehrt sich lautstark gegen parteiinterne Kritiker.

Beiträge

  • Nestlé schluckt Henniez

    Der Nahrungsmittel-Konzern Nestlé will die Mehrheit an der Waadtländer Getränkegruppe Henniez kaufen, für insgesamt 155 Millionen Franken. Die 100 Jahre alte Firma Henniez ist der einzige grosse Mineralwasser-Betrieb in der Schweiz, der bis heute in Familienbesitz war.

    Die Wettbewerbsbehörde muss die Übernahme noch bewilligen.

    Für die Westschweiz kommt der Verkauf von Henniez völlig überraschend. Entsprechend heftig fallen die Reaktionen aus.

    Patrik Müllhauser

  • Empörung über neue Gentech-Versuche

    In der Schweiz können weitere gentechnisch veränderte Pflanzen freigesetzt werden. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) hat drei Versuche in Zürich und in Pully bei Lausanne genehmigt. Die Universität Zürich und die ETH Zürich wollen die Tests von 2008 bis 2010 durchführen.

    Der Entscheid, gentechnisch veränderte Pflanzen in der Schweiz zu säen, schürt starke Emotionen. Obwohl der Freisetzungs-Versuch Auflagen unterliegt, reagiert die Umweltorganisation Greenpeace empört.

    Philipp Burkhardt

  • Rezepte für den Schutz der Schweizer Alpen

    Der Schweizerische Nationalfonds will mehr Wildnis in Randgebieten und mehr Tourismus in den Bergen. Ausserdem bräuchten die Alpenlandschaften mehr Koordination in der Politik. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Die Politik fühlt sich provoziert.

    Jahrelang war der Schweizer Alpenraum Studienobjekt des Nationalfonds. 35 Forschungs-Teams haben dieses Markenzeichen der Schweiz unter die Lupe genommen: Sie haben den ideellen, biologischen und wirtschaftlichen Wert der Alpenlandschaften untersucht.

    Katharina Bochsler

  • Zahlreiche Tote bei Bombenanschlägen in Pakistan

    Bei zwei Selbstmordanschlägen in Pakistan sind mindestens 24 Menschen getötet und 66 verletzt worden. Die Anschläge ereigneten sich in der Stadt Rawalpindi. Die Millionenstadt liegt direkt neben der Hauptstadt Islamabad und beherbergt das Hauptquartier der pakistanischen Armee.

    Die Anschläge richteten sich gegen das Militär und gegen Präsident Pervez Musharraf.

    René Schell

  • SPD-Chef wehrt sich gegen parteiinterne Kritik

    Zwei Monate vor dem grossen Programm-Parteitag fliegen bei Deutschlands Sozialdemokraten die Fetzen. Die verschiedenen Parteiflügel streiten über den richtigen Kurs.

    Immer mehr Mitglieder fragen sich, ob Kurt Beck der richtige Mann ist, um Bundeskanzlerin Merkel bei den nächsten Wahlen Paroli zu bieten.

    Nun ist dem Parteichef der Kragen geplatzt: Mit einer lautstarken Verbal-Attacke hat sich Kurt Beck gegen die Kritiker zur Wehr gesetzt. Aber damit ist die Krise kaum ausgestanden.

    Ursula Hürzeler

  • Die geheimen Aufzeichnungen von Mutter Teresa

    Durch ihre Arbeit in den Elendsvierteln von Kalkutta ist die katholische Ordensfrau Mutter Teresa weltweit bekannt geworden. Seit Jahren kursieren aber auch Gerüchte über Schattenseiten von Mutter Teresa, über Krisen und Glaubenszweifel.

    Nun geht ihr Orden in die Offensive und veröffentlicht zu ihrem zehnten Todestag das Buch «Komm, sei du mein Licht! Die geheimen Aufzeichnungen der Heiligen von Kalkutta», das ein neues Licht auf den Engel von Kalkutta wirft.

    Lorenz Marti

Autor/in: Ivana Pribakovic