Neues Detail im Fall Nef

Bundesrat Schmid wusste offenbar viel früher vom Verfahren gegen Armeechef Nef, als bisher vermutet wurde.

Weitere Themen:

Die SBB verzeichnet immer mehr Passagiere, diese brauchen auch immer mehr Züge.

Lauer Wahlkampf in Basel: Von den Gehässigkeiten zwischen den nationalen Parteien ist kaum etwas zu spüren.

Griechen und Türken reden auf Zypern über eine gemeinsame Zukunft.

Beiträge

  • Bundesrat Schmid wusste offenbar früher vom Verfahren gegen Armeechef Nef.

    Affäre Nef: Neue Details belasten Schmid

    Im Fall des zurückgetretenen Armeechefs Roland Nef sind neue pikante Details ans Licht gekommen, die erneut auch Bundesrat Samuel Schmid belasten.

    Nun vorliegende Informationen legen nahe, das Schmid die Öffentlichkeit und auch den Nationalrat nicht korrekt und vollständig über den Fall Nef informiert hat. Schmid soll nämlich schon früher als bisher bekannt über die Strafuntersuchung gegen Nef informiert gewesen sein.

    Bisher war bekannt, dass Schmid dem Bundesrat bei der Wahl Nefs zum Armeechef im Juni 2007 verschwiegen hatte, dass zu diesem Zeitpunkt eine Strafuntersuchung gegen ihn lief. Nef war damals von seiner Ex-Freundin wegen Nötigung angezeigt worden - unter anderem, weil er in ihrem Namen auf Sexinserate geantwortet haben soll.

    Philipp Burkhardt

  • Die SBB hat erneut mehr Passagiere transportiert.

    Gutes erstes Halbjahr für die SBB

    Die SBB hat im ersten Halbjahr erneut das Ergebnis gesteigert und mehr Passagiere befördert. Auch das Sorgenkind SBB Cargo arbeitet besser als gedacht. Doch über kurz oder lang wird die SBB an ihre Grenzen stossen.

    In den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 steigerte die SBB das Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 104,7 Millionen Franken.

    SBB Cargo erzielte in diesem Zeitraum zwar einen Verlust von 8,2 Millionen Franken. Dieser war aber höher erwartet worden. Im ersten Halbjahr hatte SBB Cargo noch ein Minus von 35,5 Millionen Franken eingefahren.

    Auf den ersten Blick kann die SBB mit diesen Zahlen durchaus zufrieden sein. Auf den zweiten Blick aber wird deutlich, dass Bahnfahren in Zukunft wohl teurer werden muss. Die Einnahmen halten nicht mehr Schritt mit dem massiven Bahn-Ausbau.

    Monika Binotto

  • Die Renaissance des GAV

    Noch vor 15 Jahren galten Gesamtarbeitsverträge als Auslaufmodelle, als Relikte der Vergangenheit. In den vergangenen Jahren allerdings hat sich das Gegenteil bewahrheitet.

    Gesamtarbeitsverträge für ganze Branchen oder einzelne grosse Firmen feiern eine regelrechte Renaissance. Ob das Wachstum der letzten Jahre so weitergeht, ist allerdings fraglich.

    Rainer Borer

  • In Basel finden in wenigen Tagen Wahlen statt.

    Keine Spur von Wahlkampf in Basel

    In der Schweizer Politik ist seit den Bundesratswahlen im vergangenen Dezember einiges in Bewegung geraten. Der Ton im politischen Alltag ist schärfer geworden, der Kampf zwischen den Parteien härter. Nicht so in Basel.

    Dort finden in wenigen Tagen Gesamterneuerungswahlen in die Regierung und ins Parlament statt. Von Wahlkampf aber ist kaum etwas zu spüren.

    Beat Giger

  • Treffen zwischen Dimitris Christofias (l.) und Mehmet Ali Talat.

    Zyprer starten neuen Versuch zur Wiedervereinigung

    Zypern startet einen weiteren Versuch zur Wiedervereinigung der geteilten Insel. Griechische und türkische Zyprer haben neue Verhandlungen aufgenommen.

    Man wolle «dem Leiden unserer Bürger langfristig ein Ende bereiten und das Land wiedervereinigen', sagte der Präsident der griechischen Zyprer, Demetrios Christofias am Rande des Treffens mit seinem türkischen Kollegen Mehmet Ali.

    Zypern ist seit 1974 in einen griechischen und einen türkischen Teil geteilt. Der türkische Teil der Insel ist nur von der Türkei diplomatisch anerkannt. Sämtliche Bemühungen, die Teilung zu überwinden, sind bisher gescheitert - unter anderem ein Uno-Plan.

Moderation: Martin Stucki, Redaktion: Christoph Wüthrich