Nothilfepaket der Bank of England

Die Bank of England stützt den heimischen Hypothekenmarkt mit gut 100 Milliarden Franken.

Weitere Themen:

Die UBS legt Rechenschaft ab über ihre Abschreiber von 40 Milliarden Franken.

Im Fall der Tötung eines Taxifahrers in Wetzikon gibt es keine Untersuchung gegen einen Zürcher Oberrichter.

Fernando Lugo, ein ehemaliger Bischof, wird Präsident Paraguays.

Beiträge

  • Frisches Geld für britische Banken

    Die Bank of England will mit 100 Milliarden Franken den kriselnden Hypothekenmarkt stützen. Dabei könnten die Banken potenziell riskante Hypothekenkredite vorübergehend gegen - sicherere - Staatsanleihen eintauschen.

    Die britischen Banken, die sich seit der US-Immobilienkrise untereinander kaum noch Geld leihen, sollen dadurch wieder Zugang zu frischem Geld bekommen.

    Wie funktioniert diese Nothilfe konkret? Die Frage an Markus Mugglin.

    Danièle Hubacher

  • UBS: Wie es zum Milliarden-Abschreiber kam

    Das Subprime-Debakel bei der UBS ist auf eine Reihe von Mängeln bei der Risikokontrolle, nicht aber auf eine falsche Strategie zurückzuführen 

    Die UBS hat eine Zusammenfassung ihres Berichtes an die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) über das US-Subprime-Debakel veröffentlicht. Darin werden die Verluste am US-Markt für Subprime-Hypotheken detailliert erläutert.

    Ist es die erhoffte Klarheit über den immensen Abschreiber? Diese Frage an Thomas Rüst.

    Danièle Hubacher

  • Keine Strafuntersuchung gegen Oberrichter

    Der Zürcher Kantonsrat lässt nicht abklären, ob ein Oberrichter am Tod eines Taxifahrers allenfalls eine Mitschuld trägt. Er hat es abgelehnt, die Immunität des Richters aufzuheben. Damit wird es keine Strafuntersuchung geben.

    Der Zürcher Oberrichter war beschuldigt worden, er sei indirekt mitverantwortlich für die Tötung eines Taxifahrers in Wetzikon im September letzten Jahres.

    Sonja Schmidmeister

  • Jimmy Carter glaubt an seine Mission.

    Carter zieht Bilanz seiner Nahostreise

    Seine Mission ist umstritten, aber der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter hat sie unbeirrt durchgezogen und in Jerusalem die Ergebnisse seiner Tour durch den Nahen Osten vorgestellt.

    Ohne Hamas gebe es hier keinen Frieden, glaubt Carter. Er traf vergangene Woche zweimal den Exilchef der islamistischen Hamas, Khaled Meschaal, in Damaskus.

    Israel, die USA und die EU betrachten die Hamas als Terrororganisation, mit der nicht verhandelt werden soll. Entsprechend negativ waren ihre Reaktionen auf Carters Initiative.

    Iren Meier

  • Paraguay beendet älteste Herrschaft der Welt

    Der Ausgang der Präsidentenwahl in Paraguay hat historische Dimensionen. 61 Jahre lang hatte die Partei des Militärdiktators Alfredo Stroessner ununterbrochen regiert. Diese Herrschaft endete jetzt.

    Zudem kommt mit dem ehemaligen Bischof Fernando Lugo in Südamerika erstmals ein Geistlicher an die Macht. Paraguay steht vor einer Zeit des Wandels.

    Ulrich Achermann

  • Seit 50 Jahren: Die Schoggiwaffel im Snackkörbli

    Kein Snackkörbli in einem Schweizer Restaurant, in dem man es nicht findet: das Kägi-fret. Die Schokoladenwaffel feiert dieses Jahr den 50. Geburtstag.

    Vor kurzem wurde Kägi-fret an eine Investorengruppe verkauft. Aber das kümmert die Waffelbäcker im Toggenburg wenig, wie der Rundgang in der Fabrik zeigt.

    Roland Wermelinger

Moderation: Danièle Hubacher, Redaktion: Christoph Wüthrich