Paris - Jagd nach den Drahtziehern der Attentate

  • Mittwoch, 18. November 2015, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 18. November 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Bei der Aktion in Saint-Denis waren auch rund 50 Soldaten im Einsatz, um den Einsatzort zu sichern. Präsident François Hollande mit Premierminister Manuel Valls und Innenminister Bernard Cazeneuve den Einsatz aus dem Elysée-Palast.

    Paris - Jagd nach den Drahtziehern der Attentate

    Bei einem Polizeieinsatz in Saint-Denis sind mindestens sieben Verdächtige verhaftet worden. Während der Razzia im nördlichen Pariser Vorort kam es zu Schiessereien; eine Frau hat sich in die Luft gesprengt, und mindestens drei Polizisten wurden verletzt.

    Daniel Voll und Charles Liebherr

  • «Wenn wir unsere Freiheiten einschränken, dann haben die Terroristen gewonnen. Ich erlaube mir daran zu erinnern, dass es nicht das Ziel ist, unsere Freiheiten abzubauen, sondern diese zu schützen.», sagt der Franzose Henri Leclerc,  Ehrenpräsident der Liga für Menschenrechte – und ist ihm ist klar, dass er im heutigen Klima ein einsamer Rufer in der Wüste ist.

    «Spielt nicht mit der Verfassung in Krisenzeiten»

    Niemand zweifelt daran, dass das französische Parlament am Nachmittag den Notstand auf drei Monate ausweiten wird. Nicht alle sind darüber glücklich. Vor allem, weil Präsident Hollande in einem zweiten Schritt eine Art «permanenten Krisenzustand» in die Verfassung aufnehmen will.

    Ruedi Mäder

  • In der Avenir-Suisse-Studie wird als Grund für die Lohndifferenzen unter anderem die «weibliche Neigung zur Teilzeitbeschäftigung» und die geringeren Präferenzen für technische Berufe erwähnt. Bild: Aktion des SGB zum internationalen Frauentag im März 2013.

    Avenir Suisse: Lohnunterschiede sind keine Diskriminierung

    Vor dem Gesetz sind Frauen und Männer gleich - auf dem Lohnausweis immer noch nicht. Im Schnitt erhalten Frauen für die gleiche Arbeit immer noch 20 Prozent weniger Lohn als Männer. Der Bund spricht von Diskriminierung und will mit Lohnkontrollen durchgreifen.

    Kontraproduktiv - sagt die Denkfabrik Avenir Suisse dazu.

    Klaus Ammann

  • Die Gemeinden im Waldenburgtal überleben vor allem dank des kantonalen Finanzausgleichs - und gerade deshalb kämpft das Tal um seine Bahn, um nicht auch noch ein Kulturgut zu verlieren.

    Das Waldenburgertal kämpft um seine Bahn

    Die schmalste Schmalspurbahn der Schweiz ist das «Waldenburgerli», ein Zug, der durch das Waldenburgertal im Kanton Baselland fährt. Nun will der Kanton die Fahrspur auf die gängigen Masse verbreitern. Das sorgt im Waldenburgertal für rote Köpfe.

    Patrick Künzle

  • Ob es nun die Rechnung oder die Kreditkarte ist: Wenn der Kunde im Internet seine bevorzugte Zahlungsart nicht findet, ist er mit nur einem Klick bei der Konkurrenz.

    Schweizerinnen und Schweizer lieben die Rechnung

    Wer in der Schweiz etwas bezahlen muss, tut sie dies lieber per Rechnung als per Kreditkarte. Das zeigt sich in den Online-Shops. Dort wählen vier von fünf diese Zahlungsart. Damit ist die Schweiz die grosse Ausnahme.

    Philip Meyer

  • Wer in der Schweiz seine Winterferien verbringt, findet es auch bedenkliche, dass eine Skiregion aus Österreich in der Schweiz Gäste abwirbt.

    Nicht nur in der Schweiz buhlt man um Schweizer Gäste

    Wegen des starken Frankens dürften weniger europäische Touristen ihre Skiferien in der Schweiz verbringen. Schweiz Tourismus setzt deshalb mit der aktuellen Winter-Kampagne auf Schweizer Touristen. Im nahen Ausland tut man dasselbe.

    Sascha Zürcher

  • Christa Binswanger (l.) und Marco Salvi.

    Im Tagesgespräch: Christa Binswanger vs. Marco Salvi

    Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch 20 Prozent weniger als Männer. Eine Studie provoziert nun mit der Aussage: Daran sind die Frauen selber schuld. Bei Elisabeth Pestalozzi diskutieren Christa Binswanger Dozentin für Gender und Diversity und Marco Salvi, Mitautor der Avenir-Suisse-Studie.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Müller