Rasche Hilfe für Chinas Erdbebenopfer

Tausende chinesischer Soldaten suchen im Erdbebengebiet nach Überlebenden. Starke Nachbeben und Regen behindern die Arbeiten. Auch sind noch immer Bergregionen von der Aussenwelt abgeschnitten.

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Schweizer Bauern setzen auf die Gewinnung von Solarenergie und hoffen auf Bundesgelder.

In der Schweiz steigt die Zahl der 50-Jährigen unter den Sozialhilfe-Bezügern.

George W. Bush will im Nahen Osten viel bewegen, bevor er als US-Präsident abtritt.  

Beiträge

  • Nachbeben löst in China Panik aus

    Einen Tag nach dem verheerenden Erdbeben in China hat ein starkes Nachbeben für neue Panik in der Provinz Sichuan im Südwesten des Landes gesorgt. Menschen strömten in Panik auf die Strassen.

    Inzwischen seien rund 1300 Soldaten und Militärärzte im besonders schwer betroffenen Gebiet angekommen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur. Sie sollen dort nach Überlebenden suchen und Verletzte betreuen.

    Im Gebiet waren zuvor 60 000 Menschen vollständig von der Umwelt abgeschnitten. Die chinesischen Behörden gehen derweil von mindestens 12 000 Todesopfern aus. Zehntausende Menschen gelten aber noch immer als vermisst.

    Ivana Pribakovic

  • Alte Menschen sind oft auf Sozialhilfe angewiesen.

    Ältere beziehen häufiger Sozialhilfe

    In der Schweiz haben im Jahr 2006 rund 245 000 Menschen Sozialhilfe bezogen. Das sind gut drei Prozent mehr als im Vorjahr. Wie die Sozialhilfe-Statistik zeigt, hat sich die Zunahme aber deutlich verlangsamt.

    Aber die neusten Zahlen des Bundes zeigen auch: Vom hohen Wirtschaftswachstum und vom verbesserten Arbeitsmarkt profitieren nicht alle gleich. Vor allem Menschen über 50 Jahre sind immer häufiger auf Sozialhilfe angewiesen.

    Dominik Meier

  • Landwirte wollen Energiewirte werden

    Wer auf seinem Dach eine Solaranlage montiert, kann dafür seit zwei Wochen Geld vom Bund bekommen. Unterdessen sind beim Bundesamt für Energie aber schon zu viele Gesuche eingereicht worden.

    Der Bund darf pro Jahr den Bau von Solaranlagen mit 16 Millionen Franken unterstützen. Das sei eine sinnlose Begrenzung, findet die Solarbranche. Ebenso die Bauern, denn gerade unter den Landwirten ist das Interesse an Solaranlagen gross.

    Elmar Plozza

  • Der Bauernhof als Kraftwerk

    Was viele Bauern erst als Möglichkeit ins Auge fassen, ist bei Elsbeth und Beat Aeberhard bereits Realität. Auf ihrem Hof am Schiffenensee im Kanton Freiburg betreiben die beiden ein kleines Solarkraftwerk.

    Private Besitzer von Solaranlagen erhalten ab 2009 eine Vergütung für den Strom, den sie produzieren. Allerdings kann nur ein Bruchteil der interessierten Dachbesitzer ihre Solaranlagen realisieren, weil die  Mittel des Bundes begrenzt sind.

    Fredy Gasser

  • Bush auf Abschieds-Reise in Nahost

    US-Präsident George W. Bush startet seine letzte Nahost-Reise. Dem Besuch in Israel folgen Visiten in Saudi-Arabien und Ägypten.

    Nur noch neun Amtsmonate bleiben dem Präsidenten, der einst die ehrgeizige Vision einer demokratischen Umgestaltung des Nahen Ostens verfolgte. Bush läuft die Zeit davon. Sein Ziel eines Friedens zwischen Israel und den Palästinensern bis Jahresende rückt in die Ferne.

    Die Frage an Fredy Gsteiger: «Es ist noch nicht lange her, dass US-Präsident Bush zurück ist von der letzten Nahost-Reise, einer Reise die wenig gebracht hat. Weshalb geht er nun schon wieder?»

    Ivana Pribakovic

  • Tschad schliesst Grenze zu Sudan

    Tschad hat seine Grenze zu Sudan geschlossen und die Wirtschaftsbeziehungen zum Nachbarland ausgesetzt. Zuvor hatte Sudan die diplomatischen Beziehungen zu Tschad abgebrochen.

    Am Pfingstsonntag hatten Rebellen der sudanesischen Darfur-Region im Westen des Landes die rund tausend Kilometer entfernte Hauptstadt Khartum angegriffen. Damit ist die sudanesische Metropole direkt von den Kriegswirren betroffen, zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit von Sudan vor 50 Jahren.

    Das sudanesische Regime beschuldigt das westliche Nachbarland Tschad, hinter der Attacke zu stehen.

    Ruedi Küng

Moderation: Ivana Probakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich