Rettungspaket beeinflusst Finanzmärkte positiv

Die Finanzmärkte haben das von den EU-Finanzministern und dem internationalen Währungsfonds beschlossene Rettungspaket gut aufgenommen. Die europäischen Börsen, auch der SMI, starteten stark im Plus.

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Für Bundeskanzlerin Merkel ist das Wahlergebnis in Nordrhein-Westfalen ein harter Schlag. Die SPD freut sich. In Berlin beraten die Parteigremien derzeit darüber, wie es weitergeht.

Trotz wirtschaftlicher Erholung sind in der Schweiz immer noch über 200'000 Menschen auf Stellensuche. Wie sie konkret mit ihrer Situation umgehen ist diese Woche Thema einer Rendez-vous-Serie.

Beiträge

  • Das Massnahmenpaket von EU und IWF

    Die Zahlen im Massnahmenpaket, welches den Euro retten soll, sind kaum vorstellbar: 500 Milliarden Euro sollen von der EU kommen, 250 Milliarden vom Internationalen Währungsfonds. Hat die EU dieses Geld?Jedes einzelne Euro-Land muss zustimmen, wird das Probleme geben?

    Urs Bruderer

  • EZB setzt ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel

    Auch die Europäische Zentralbank EZB wird sich am Rettungspaket für den Euro beteiligen. Für viele Ökonomen ist das die überraschendste Ankündigung der vergangenen Stunden und auch die erschreckendste. Die Sorge ist gross, dass die EZB damit ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt.

    Maren Peters

  • Warum reagieren die Finanzmärkte so positiv?

    Die Börsen reagieren mit Freudensprüngen auf die Massnahmen der EU, die 750 Milliarden zur Rettung des Euro. «Sie sind beeindruckt von der überraschenden Kehrtwende der EZB, doch die grundlegenden Probleme sind damit nicht gelöst» sagt Wirtschaftsredaktor Rainer Borer.

    Es ist vielmehr ein Zeichen, dass man die kleinen Länder nicht fallen lassen will.

    Rainer Borer

  • Schwarz-gelb nach den NRW-Wahlen

    Nach den Wahlen in Nordrhein-Westfalen ist die christlich-liberale Koalition von Ministerpräsident Rüttgers nach nur einer Amtsperiode Geschichte. Das Ergebnis ist auch eine herbe Niederlage für Kanzlerin Merkels schwarz-gelbe Koalition auf Bundesebene.

    Dementsprechend beraten in Berlin derzeit die Parteigremien, wie sie mit diesem Wahlresultat umgehen sollen.

    Ursula Hürzeler

  • Neue Nummer drei auf dem Krankenkassen-Markt

    Die Krankenkassen Sanitas und KPT fusionieren, damit entsteht eine neue Nummer drei im Schweizer Krankenkassen-Markt. Beide Partner hoffen, so wirkungsvoller auf die Teuerung im Gesundheitswesen reagieren zu können.

    Klaus Bonanomi

  • Arbeitslos in der Schweiz

    Mit der Schweizer Wirtschaft geht es seit einigen Monaten wieder bergauf. Die Krise scheint unser Land fürs erste weniger hart getroffen zu haben, als andere europäische Staaten.

    Aber es gibt immer noch 223'804 Menschen in der Schweiz, die die Krise täglich spüren, weil sie arbeitslos oder von Kurzarbeit betroffen sind. Wie gehen sie mit ihrer Situation um? Das erzählen uns Betroffene diese Woche in einer Rendez-vous-Serie. Den Anfang macht Herr A., Mitte 40 und noch nicht lange arbeitslos.

    Fredy Gasser

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston