Rettungsplan für eine ganze Branche

Die US-Regierung hat ein Auffangprogramm für die Finanzbranche angekündigt. Viele Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Medienberichten zufolge sollen die Institute riskante Papiere an den Staat abgeben können.

Weitere Themen:

Welche Auswirkungen hat die Finanzkrise auf den Wahlkampf?

In China nimmt der Skandal um verseuchte Milch immer grössere Ausmasse an.

In Österreich sind immer mehr Menschen arm.

Beiträge

  • Nach den massiven Verlusten haben sich die Börsen wieder leicht gefangen.

    US-Regierung will Bankenbranche retten

    Die Finanzwerte an den Börsen sind steil in die Höhe geschossen. Grund für den guten Verlauf sind die Bemühungen der US-Regierung, den Banken ihre faulen Kredite abzunehmen.

    Offenbar will US-Finanzminister Henry Paulson eine vom Staat organisierte Zweck-Gesellschaft einrichten. Diese soll riskante Papiere und notleidende Geschäfte der US-Banken übernehmen.

    Max Akermann

  • US-Regierung will amerikanische Bankenbranche retten.

    US-Rettungsplan: Nur ein fauler Trick?

    Der angekündigte Rettungsplan der US-Regierung für die Bankenbranche wird an den Börsen goutiert. Wie durch Zauberhand bekommen die US-Banken gute Bilanzen, weil die belastenden Positionen weg sind.

    Der Gesamtplan soll die Banken von ihren faulen Krediten befreien. Nach Ansicht zahlreicher Analysten könnte er ihnen so einen normalen Geschäftsbetrieb ermöglichen.

    Die Frage an Manuel Rentsch: Ist das nicht ein fauler Trick?

    Martin Stucki

  • Nutzen die Finanzkrise als Wahlkampfthema: Barack Obama (l.) und John McCain.

    Finanzkrise ist Hauptthema im US-Wahlkampf

    Die Verschärfung der internationalen Finanzkrise ruft die US-Wahlkämpfer auf den Plan und hat nun auch den Präsidentschaftswahlkampf erfasst.

    Der republikanische Bewerber John McCain forderte ein Ende der «Kasinokultur» an der Walls Street. Sein demokratischer Gegenkandidat Barack Obama warf McCain vor, ein Wendehals zu sein. Über Jahre habe er der Deregulierung den Weg bereitet, jetzt aber fordere er schärfere Aufsichtsmassnahmen.

    Die Frage an Max Akermann: In der hiesigen Wahrnehmung verdeckt die Finanzkrise, dass in den USA Wahlkampfzeit ist. Gerät das Duell Barack Obama gegen John McCain eigentlich auch in Amerika in den Hintergrund?

    Martin Stucki

  • Verseuchtes Milchpulver wird aus dem Handel genommen und entsorgt.

    Milchskandal in China weitet sich aus

    Der Skandal um verseuchte Milchprodukte in China weitet sich aus: Der giftige Stoff Melamin, an dem bereits vier Säuglinge gestorben und mehr als 6000 Kinder erkrankt sind, wurde nun auch in Frischmilch gefunden.

    Betroffen seien Produkte von drei führenden Molkereien des Landes, erklären die chinesischen Behörden. In China verkaufen viele Supermärkte und Läden keine Milchprodukte mehr. Die Europäische Union hat China inzwischen zu einer vollständigen Aufklärung des Milchskandals aufgefordert.

    Martin Stucki hat Urs Morf in Peking nach der neusten Entwicklung in diesem Skandal gefragt.

  • Die Popgruppe 3nity aus Paris.

    Französisch einmal anders

    Französisch ist und bleibt trotz Landessprache für viele das unbeliebteste Schulfach. Nun bringt das Projekt «Coole Schule» mit Musik und männlichem Charme den Schülerinnen und Schülern Französisch bei.

    Die Popgruppe 3nity aus Paris tourt im Rahmen des Projekts durch die Schweiz und besucht Französischlektionen in Sekundarschulen. Gestern machten die Musiker Halt in Liestal im Kanton Baselland.

    Beat Giger

  • Wahlkampf in Österreich.

    Armut in Österreich kein Wahlkampfthema

    Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt. Doch fünf Prozent der Bevölkerung Österreichs sind von nackter Armut betroffen und viele mehr sind akut armutsgefährdet.

    Diesen Winter werden 330 000 Menschen ihre Wohnung nicht richtig heizen können, 200 000 Vollerwerbstätige müssen mit einem Einkommen leben, das unter der Armutsgrenze liegt.

    In neun Tagen sind Wahlen in Österreich. Doch das grosse Armutsproblem findet im Wahlkampf kaum Erwähnung.

    Joe Schelbert

Moderation: Martin Stucki, Redaktion: Mark Livington