Roche droht Konkurrenz für wichtige Umsatzbringer

  • Mittwoch, 1. Februar 2017, 12:30 Uhr
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    • Mittwoch, 1. Februar 2017, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Gut 40 Prozent der Roche-Verkaufserlöse gehen auf das Konto der drei Krebsmittel MabThera, Avastin und Herceptin.

    Roche droht Konkurrenz für wichtige Umsatzbringer

    Investitionen in neue Arzneien kosten enorm. Damit sich die Forschung auszahlen kann, sind die Medikamente durch Patente geschützt. Beim Schweizer Pharmakonzern Roche laufen derzeit mehrere Patente aus. Günstigere Nachahmerprodukte dürften auf den Markt kommen.

    Das bedeutet weniger Umsatz und Gewinn. Welche Roche-Medikamente dürfen kopiert werden und wie reagiert der Pharma-Riese?

    Massimo Agostinis

  • Plakat mit der Botschaft «Steuerreform JA» für die Volksabstimmung vom 12. Februar 2017.

    Kopf-an-Kopf-Rennen bei Unternehmenssteuerreform

    Bei der Abstimmung zur Unternehmenssteuerreform III liefern sich die Befürworter und Gegner ein Kopf an Kopf-Rennen. 45 Prozent sind dafür, 44 Prozent dagegen. Das zeigt die zweite Umfrage des GfS-Forschungsinstituts Bern.

    Doch die nackten Zahlen trügen, denn die Gegner haben seit der ersten Vorlage deutlich Rückenwind.

    Lukas Schmutz

  • US-Präsident Donald Trump hat den konservativen Richter Neil Gorsuch (links) für den vakanten Posten am Obersten US-Gericht nominiert.

    USA: Erbitterter Kampf um Bundesrichter-Sitz

    Die neun Richterinnen und Richter des obersten Gerichts in den USA fällen immer wieder höchst bedeutsame Urteile. Und je nach Zusammensetzung entscheidet das Gremium wertkonservativ oder progressiv. Nun hat Präsident Trump einen neuen konservativen Richter vorgeschlagen.

    Dieser muss vom Senat bestätigt werden. Doch die Demokraten wehren sich.

    Priscilla Imboden

  • Die Felder sind ausgetrocknet, der Boden staubig, das Vieh mager oder tot.

    Nigeria: Hungertod bedroht Hunderttausende

    Millionen von Menschen in weiten Teilen Afrikas warten auf Regen. Besonders dramatisch ist die Situation im Nordosten Nigerias und in den Nachbarländern am Tschadsee. Sieben Millionen Mensch seien vom Hunger bedroht, viele bereits an Hunger gestorben.

    Die Vereinten Nationen richten einen dringenden Appell an die Weltgemeinschaft.

    Patrik Wülser

  • Jung, nicht-akademisch, evt. mit Migrationshintergrund. Das künfitge Profil für Journalisten.

    Deutsche Presseagentur will weniger Akademiker rekrutieren

    Zuwanderungsinitiative, Brexit, Trump-Wahl: Die Medien haben nicht damit gerechnet. Kritiker meinen, in den Redaktionen gäbe eine akademisch gebildete, liberale Mittelschicht den Ton an.

    Es arbeiten dort kaum Leute aus Problemvierteln oder Menschen ohne Hochschulbildung, die mit sozial Schwächeren oder Flüchtlingen Kontakt haben. Auf einer der grössten Redaktion, der Deutschen Presseagentur dpa, soll das nun anders werden.

    Fredy Gsteiger

  • Die Patientin kann aus 23 verschiedenen Gerichten auswählen - rund um die Uhr.

    Das Spitalessen kommt neuerdings aus der Mikrowelle

    Das Basler Universitätsspital stellt seine Verpflegung radikal um. Der Patient bestellt, wenn er Hunger hat und das, worauf er Lust hat. Die Menuauswahl ist in Zukunft wesentlich grösser. Dafür kommt das Essen aus der Mikrowelle. Ein Modell, das Schule machen könnte.

    Patrick Künzle

  • Peter Härtling wurde 1933 in Chemnitz geboren. © Stephan Morgenstern / Verlagsgruppe Beltz.

    Im «Tagesgespräch»: Peter Härtling: Djadi, Flüchtlingsjunge

    Vor mehr als 70 Jahren war der deutsche Schriftsteller selbst ein Flüchtling. Die vielen Flüchtlinge in seinem Land haben in ihm Erinnerungen und auch Wut geweckt. Daraus wurde ein Kinderbuch. Susanne Brunner hat Peter Härtling in Frankfurt besucht.

    Susanne Brunner

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Karoline Arn