Schweizer Exporte brechen im Dezember ein

Die Schweizer Exportfirmen bekommen die Wirtschaftskrise heftig zu spüren. Im Dezember brachen die Exporte um elf Prozent ein.

Weitere Themen:

Die Exporte von Schweizer Kriegsmaterial haben 2008 ein Hoch erlebt.

Demokraten und Republikaner ringen im US-Senat um das Konjunkturprogramm.

Iran hat seinen ersten selbst gebauten Satelliten ins All geschickt.

Beiträge

  • Die Exporte der Textilindustrie sanken im letzten Jahr um 7,7 Prozent.

    Exporte gehen spürbar zurück

    Im Schweizer Aussenhandel macht sich die Wirtschaftskrise klar bemerkbar: Nach Angaben der Eidgenössischen Zollverwaltung gingen im Dezember die Exporte stark zurück.

    Im Vergleich zum Dezember 2007 wurden fast elf Prozent weniger Waren ausgeführt. Nur, weil die ersten neun Monate des Jahres gut gelaufen seien, weise die Aussenhandelsbilanz übers Jahr gesehen noch ein Plus von knapp fünf Prozent auf, so die Zolldirektion.

    Manuel Rentsch

  • Schweizer Firmen verkaufen mehr Waffen ins Ausland

    Im Aussenhandelsbericht sticht eine Zahl ins Auge: Die Schweizer Rüstungsindustrie hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn eingefahren.

    Schweizer Unternehmen haben für rund 720 Millionen Franken Panzer, Fliegerabwehrsysteme und Munition ins Ausland verkauft. Im Vorjahr waren es 464 Millionen Franken.

    Dominik Meier

  • Obama will Republikanern entgegenkommen

    In den USA will der neue Präsident ein milliardenschweres Konjunkturprogramm zügig durch das Parlament bringen. Der Senat debattiert über das fast 900 Milliarden Dollar schwere Konjunkturpaket. Bei den Republikanern zeichnet sich bereits Widerstand ab.

    820 Milliarden hat das Repräsentantenhaus vergangene Woche gegen den Willen der Republikaner beschlossen.

    Am Schluss werden beide Kammern einen Kompromiss finden müssen. Präsident Obama hofft, dafür auch die Republikaner gewinnen zu können.

    Peter Voegeli

  • Gemeinden in den USA geht das Geld aus

    Rund 900 Milliarden Dollar für die Ankurbelung der Konjunktur, dazu 700 Milliarden Dollar zur Rettung des Finanzsystems und hunderte Milliarden Dollar, mit denen die Notenbank faule Kredite aufkaufen will: Insgesamt pumpt der Staat in den USA rund zwei Billionen Dollar in den Wirtschaftskreislauf.

    Während allerdings die Zentralregierung das Geld mit vollen Händen ausgibt, sparen Gemeinden und Bundesstaaten in den USA, wo sie nur können.

    Max Akermann

  • Iran schiesst eigenen Satelliten ins All

    Iran hat nach eigenen Angaben erstmals einen Satelliten aus heimischer Produktion ins Weltall geschickt. Nach den Worten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist damit «die offizielle Anwesenheit der Islamischen Republik im All angemeldet» worden.

    Irans Weltraumprogramm wird von westlichen Regierungen mit Argwohn beobachtet, weil die dazu nötigen Raketen auch als Trägersysteme für Waffen eingesetzt werden könnten. Die Regierung in Teheran betont allerdings, ihre Satelliten-Technologie diene ausschliesslich friedlichen Zwecken.

    Ulrich Pick

  • Tscharnergut: Vom Leben im einstigen Vorzeigebau

    Vor 50 Jahren wurde eine der ersten Hochhaussiedlungen in der Schweiz bezogen: das Tscharnergut am westlichen Rand der Stadt Bern. Wie leben die Menschen heute in den Gebäuden?

    Erkundungen ein halbes Jahrhundert nach Fertigstellung des Tscharnerguts.

    Toni Koller

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich