UBS-Aktionäre befinden über Zukunft der Grossbank

In Basel haben sich mehr als 6000 Aktionäre der UBS versammelt, um über den Einstieg von zwei Grossinvestoren aus dem Ausland zu befinden.

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Stellungspflichtige sollen gemäss Bundesrat quasi die Wahl  haben, ob sie Militär- oder Zivildienst leisten wollen.

Hausbesitzer beim Flughafen Zürich können mit Entschädigungen wegen Fluglärms rechnen.

Sechs Wochen vor den Wahlen in Italien ist die Stimmung bei den Bürgerinnen und Bürgern schlecht.

 

Beiträge

  • Verärgerter Aktionär.

    UBS-Aktionäre machen ihrem Ärger Luft

    In Basel haben sich 6500 Aktionäre der UBS versammelt, um über die Zukunft der grössten Schweizer Bank zu entscheiden. Bei der ausserordentlichen Generalversammlung geht es indirekt auch um die Zukunft von UBS-Präsident Marcel Ospel.

    Ospel verteidigte in Basel seinen Verbleib an der UBS-Spitze, räumte aber Fehler im Zusammenhang mit den Milliarden-Abschreibern im US-Hypothekengeschäft ein.

    Die Aktionärinnen und Aktionäre sollen nun entscheiden, ob es dazu eine Sonderprüfung geben soll. Zudem beraten sie über den Antrag des Verwaltungsrats, das Kapital um 13 Milliarden Franken zu erhöhen. Einschiessen soll das Geld vor allem ein Staatsfonds aus Singapur.

    Manuel Rentsch

  • Ein Flugzeug im Landeanflug auf den Flughafen Zürich. Auch der Nachbarkanton Aargau ist vom Fluglärm betroffen.

    Entschädigung für von Fluglärm geplagte Hausbesitzer

    Das Bundesgericht hat die Beschwerde des Flughafens Zürich abgewiesen und einem Lärm geplagten Eigentümer eines Hauses in Opfikon 150 000 Franken zugesprochen.

    Mit diesem Leiturteil hat das Bundesgericht den Weg für weitere Entschädigungen wegen Fluglärm geebnet. Hausbesitzer rund um Zürich fordern seit Jahren finanzielle Entschädigungen. Doch der Flughafen hat sich gegen die Forderungen bisher gewehrt.

    Sonja Schmidmeister

  • Souveräner Ospel im Kreuzfeuer der Kritik

    An der mit Spannung erwarteten ausserordentlichen Generalversammlung der UBS ging es unter anderem auch um die Zukunft von Marcel Ospel.

    Nach dem Milliarden-Verlust der UBS im US-Hypothekengeschäft forderten viele Stimmen den Rücktritt des Verwaltungsratspräsidenten Ospel.

    Frage an Wirtschafts-Redaktor Urs Siegrist: Wie beurteilen Sie den Auftritt von Marcel Ospel an der Generalversammlung?

    Danièle Hubacher

  • Zivildienst künftig ohne Gewissensprüfung

    Wer den Militärdienst mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann und dafür Zivildienst leistet, soll nicht mehr die so genannte Gewissensprüfung ablegen müssen. Das hat der Bundesrat entscheiden.

    Der Tatbeweis, einen Ersatzdienst zu leisten, der anderthalb Mal länger als der Militärdienst ist, soll genügen, heisst es in der Botschaft des Bundesrats. Künftig sollen Verweigerer schriftlich ihre Gewissensnöte erklären. Die persönliche Anhörung fällt dahin.

    Katrin Hug

  • Spitzel-Affäre gefährdet Österreichs Regierungskoalition

    In Österreich steht das Regierungsbündnis der sozialdemokratischen SPÖ und der konservativen ÖVP vor einer Zerreissprobe. Die SPÖ fordert eine Untersuchung der ÖVP-Machenschaften in der Zeit, als diese noch alleine regierte.

    Die SPÖ wirft der ÖVP vor, während des Wahlkampfes vor anderthalb Jahren die SPÖ gezielt bespitzelt und dafür sogar den Staatsapparat missbraucht zu haben.

    Joe Schelbert

  • Politik-Verdrossenheit vor Wahlen in Italien

    In sechs Wochen gehen die Italiener zur Urne und wählen ihr neues Parlament. Doch die Vorfreude hält sich in Grenzen.

    Die Spitzenkandidaten zur Linken und zur Rechten, Walter Veltroni vom Partito democratico und Silvio Berlusconi vom Popolo della libertà, können nur schwer überzeugen. Denn die Stimmung im Lande ist mies. Der Frust sitzt tief: Wirtschaftliche Stagnation, tiefe Löhne und eine Politikerschicht, die nichts tut, um die Probleme zu lösen.

    Rolf Pellegrini

Moderation: Danièle Hubacher, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi