UBS mit 726 Millionen Quartalsverlust

Die UBS verliert wegen der US-Immobilienkrise 726 Millionen.

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Aussenministerin Calmy-Rey fordert neue Wege in der Migrationspolitik.

Das Bundespersonal wehrt sich gegen eine Aufweichung des Kündigungsschutzes.

Die SVP macht nach ihrem Wahlsieg Druck bei den Finanzen.

Beiträge

  • UBS schreibt Rekord-Quartalsverlust

    Die grösste Schweizer Bank UBS muss im dritten Quartal 2007, wegen der Krise am US-Hypothekenmarkt, Abschreibungen von 4,2 Milliarden Franken hinnehmen und einen Verlust von 726 Millionen Franken verbuchen.

    Im vierten Quartal will die Grossbank wieder schwarze Zahlen schreiben. Doch ist die UBS nach diesen Abschreibern aus dem Schneider oder drohen weitere Verluste in Milliardenhöhe?

    Urs Siegrist

  • Calmy-Rey fordert andere Migrationspolitik

    Die Schweiz und die westlichen Industriestaaten müssten andere, kreativere Wege als bisher suchen, um die Migration erfolgreich zu bewältigen. Dies sagte Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey an einer Tagung in Bern, welche sich mit dem Thema Migration auseinandersetzt.

    Calmy-Rey will beispielsweise ausländische Jugendliche zur Ausbildung in die Schweiz holen und danach heimschicken.

    Robert Stähli

  • Bundespersonal kämpft für Kündigungsschutz

    Beim Bundespersonal rumort es: Seit 2002 jagt eine Reorganisation die nächste. Als Folge davon gehen ältere Bundesangestellte in Pension, jüngere wandern in die Privatwirtschaft ab.

    Diejenigen, die bleiben, sind mit einem Abbau des Kündigungsschutzes konfrontiert. Nun wehren sie sich gegen eine Aufweichung des Kündigungsschutzes.

    Monika Binotto

  • SVP droht das Budget 2008 abzulehnen

    Die SVP macht nach ihrem Wahlsieg Druck bei den Finanzen: Sie verlangt Einsparungen in der Höhe von 800 Millionen Franken. Ansonsten wolle sie das Bundes-Budget 2008 nicht akzeptieren.

    Ins Visier nimmt sie insbesondere die Entwicklungshilfe, die Personal- und Informatikausgaben sowie Forschung und Kultur.

    Gaby Szöllösy

  • Frühwarnsystem für Hochwasser

    Die Erinnerung an die letzten grossen Hochwasser in der Schweiz ist noch lebendig. Auf drei Milliarden Franken beliefen sich die Schäden vor zwei Jahren, dieses Jahr forderten die Hochwasser sogar Todesopfer.

    Damit sich dies in Zukunft nicht wiederholt, verbessern Wissenschaftler die Frühwarnung. In mehreren Regionen der Schweiz wird gegenwärtig ein neues Hochwasser-Warnsystem in der Praxis getestet, beispielsweise im Glarnerland.

    Thomas Häusler

  • Drogen-Elend in Afghanistan

    Nirgendwo wird soviel Schlafmohn angebaut wie in Afghanistan. 92 Prozent der Ernte, aus der Opium und Heroin gewonnen werden, stamme von afghanischen Feldern, sagt die zuständige Uno-Organisation.

    Der Drogenanbau ist aber nicht nur ein Problem für die westliche Welt, wohin der Grossteil des Opiums und Heroins exportiert wird. Es ist auch ein Drama für Afghanistan selber, wo Hunderttausende drogensüchtig sind. Einblick in eine nord-afghanische Drogenklinik.

    Fredy Gsteiger

Autor/in: Ivana Pribakovic