«Washington und Moskau haben die Kontrolle längst verloren»

  • Dienstag, 4. Oktober 2016, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 4. Oktober 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Ihre Geduld mit Russland sei zu Ende: Mit diesen Worten haben die USA die Gespräche über eine Waffenruhe für Syrien beendet. Bild: US-Aussenminister John Kerry und der russische Aussenminister Sergej Lawrow.

    «Washington und Moskau haben die Kontrolle längst verloren»

    Die USA brechen die Gespräch mit Russland ab. Sie beschuldigen Russland, zusammen mit den syrischen Regierungstruppen gezielt Spitäler und die Zivilbevölkerung zu beschiessen. Russland sagt, die USA könnten die syrischen Rebellen nicht von den Terrororisten unterscheiden.

    Das Gespräch mit dem UNO-Experten Andreas Zumach.

    Brigitte Kramer

  • Geld alleine macht nicht glücklich, aber ein sinnvolles und selbstbestimmtes Leben schon – eine Erkenntnis aus dem Sozialbericht 2016.

    Sozialbericht 2016 – Geld allein reicht nicht zum Wohlbefinden

    Was braucht es, um hierzulande glücklich und zufrieden zu sein? Ob jung, alt, pensioniert oder in Ausbildung – die Antworten ähneln sich: Gesundheit, Zeit, Freundinnen und Freunde verhelfen zur Zufriedenheit.

    Der Nationalfonds hat erstmals das Wohlbefinden von Schweizerinnen und Schweizern untersucht und präsentiert die Ergebnisse im Sozialbericht 2016.

    Iwan Santoro

  • David Thouless, Duncan Haldane and Michael Kosterlitz  «… haben fortschrittliche mathematische Methoden benutzt, um ungewöhnliche Phasen oder Zustände von Materie zu untersuchen, beispielsweise Superkonduktoren, Superfluide oder dünne magnetische Schichten», sagt das Komitee in Stockholm.

    Physik-Nobelpreis für Forschung zum Zustand von Materie

    Der Nobelpreis für Physik geht dieses Jahr an die gebürtigen Briten David Thouless, Duncan Haldane und Michael Kosterlitz.

    «Die Geehrten haben eine Tür zu einer unbekannten Welt geöffnet, in der Materie seltsame Zustände annehmen kann», begründet die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm ihren Entscheid. Die Erkenntnisse ihrer Forschung könnten für neue Generationen von Elektronik eingesetzt werden.

    Daniel Theis

  • Grosse Konzerne haben häufig mehr Mühe, auf grosse Veränderungen zu reagieren – das hat ABB in der 125-jährigen Geschichte bereits mehrmals erfahren.

    ABB behält Stromnetze und spart beim Personal

    Der Schweizer Industriekonzern ABB will seine Stromnetze behalten. Der Verwaltungsrat erteilt damit einem Grossaktionär aus Schweden eine Abfuhr.

    Der Konzern hat ausserdem bekanntgegeben, dass er 30 Prozent mehr sparen wird als ursprünglich angegeben, treffen wird die Sparübung vor allem die Verwaltung.

    Klaus Ammann

  • Aus 32 mach 48: FIFA-Chef Gianni Infantino möchte die Fussball-Weltmeisterschaft weiter aufblasen.

    FIFA – Gianni Infantino will grössere Fussball-WM

    Geht es nach dem neuen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino, spielen in Zukunft 48 Mannschaften um den Titel des Fussball-Weltmeisters und nicht mehr wie heute 32. Den Vorschlag hat Infantino anlässlich einer Rede in Kolumbien präsentiert. Warum will Infantino diese Vergrösserung?

    Beat Sprecher

  • Die UBS als grösste Vermögensverwaltungsbank der Welt, sieht Blockchain offenbar nicht als Bedrohung, sondern als Chance, die Kosten zu senken. Letztlich geht es bei der UBS auch in der luftigen Höhe des 39. Stocks von «Level 39» (Bild) darum, den Profit zu steigern – für die Bank und die Aktionäre.

    Blockchain – Bedrohung und Hoffnung für die Finanzwelt

    Die Blockchain-Technologie könnte einerseits einträgliche Bankgeschäfte zunichte machen; andererseits kann sie auch Konkurrenzvorteile verschaffen. Kein Wunder, hält sie die Banken und ihre IT-Spezialisten rund um den Globus in Atem.

    Die Schweizer Grossbank hat mitten im Londoner Finanzquartier Canary Wharf ein Innovations-Labor aufgebaut, das die Möglichkeiten und Grenzen von Blockchain erforscht.

    Jan Baumann

  • Franziska Ehrler und Christian Suter , Co-Autoren des Sozialberichts 2016.

    Im Tagesgespräch: Franziska Ehrler und Christian Suter

    Wer Arbeit, Gesundheit, Familie, Freunde und Freundinnen hat, ist zufrieden; wer arbeitslos, krank und isoliert ist, weniger. Warum interessiert das die Forschung? Susanne Brunner fragt Franziska Ehrler und Christian Suter, die Co-Autoren des Sozialberichts 2016.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Afra Gallati